Grillfleisch immer gut durchgaren

05.07.2019
Für einen Großteil der Deutschen ist ein Sommer ohne Grillen kein richtiger Sommer. Fleisch bei heißem Wetter zuzubereiten, ist jedoch auch hygienisch eine Herausforderung. Worauf sollten Grillmeister achten?
Krankheitserreger am rohen Fleisch vermehren sich bei sommerlichen Temperaturen besonders schnell. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Krankheitserreger am rohen Fleisch vermehren sich bei sommerlichen Temperaturen besonders schnell. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Berlin (dpa/tmn) - Gute Küchenhygiene ist auch und gerade am Grill wichtig. Schließlich ist es auf Grillpartys meistens warm, die Luftfeuchtigkeit ist oft hoch.

Mögliche Krankheitserreger am Fleisch vermehren sich unter solchen Bedingungen besonders schnell, warnt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS).

Gerade Grillfleisch muss daher immer gut durchgegart sein: Die Experten empfehlen eine Kerntemperatur von mindestens 70 Grad für mindestens zwei Minuten. Händewaschen mit Seife sollte vor dem Grillen selbstverständlich sein, schadet zwischen den einzelnen Arbeitsschritten aber auch nicht.

Und rohes Fleisch sollte man möglichst getrennt von anderen Lebensmitteln aufbewahren und mit anderen Küchenutensilien bearbeiten. So lässt sich verhindern, dass Bakterien vom Fleisch zum Beispiel in den Salat wandern - die sogenannte Kreuzkontamination.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Linsen-, Mungbohnen-, Adukibohnen-, Kichererbsen- oder Sonnenblumensprossen sind gute Vitaminlieferanten und geben vielen Gerichten eine pfiffige Note. Foto: Friso Gentsch/dpa/dpa-tmn Vitaminlieferant für den Winter: Sprossen selbst züchten Bei dem Gedanken an Sprossen gruselt es den einen oder anderen noch immer: Die Belastung mit EHEC ist vielen in schlechter Erinnerung. Doch die Keimlinge werden heute streng kontrolliert. Wer selbst welche zieht, sollte einiges beachten.
Rohmilch ist unbehandelte Milch. Bei Milchtankstellen wie in Moers kann man Rohmilch direkt abzapfen. Vor dem Verzehr sollte sie jedoch abgekocht werden. Foto: Roland Weihrauch/dpa Rohmilch immer abkochen Rohmilch unterscheidet sich von Trinkmilch. Sie ist nicht pasteurisiert und damit unbearbeitet. Rohmilch wird zwar eine gesunde Wirkung nachgesagt, doch sie kann auch gefährliche Keime enthalten.
Keine Seltenheit mehr? In Deutschland könnte es schon bald mehr Insekten-Snacks wie diese Heuschrecken geben. Foto: Karin Willen Was Verbraucher zu Insekten als Snack wissen müssen Es kreucht und krabbelt - und kann trotzdem lecker sein. Insekten zu essen, fühlt sich in Europa noch wie eine Mutprobe an, ist in anderen Teilen der Welt aber längst üblich. Und auch hier könnten Snacks aus Würmern und Käfern bald ganz normal im Supermarkt stehen.
Abgepackter Salat spart Arbeit. Die Plastiktüten sind allerdings auch ein hervorragender Nährboden für Keime. Foto: Arno Burgi/dpa-tmn Wie gut sind abgepacktes Obst und Gemüse? Es ist praktisch und spart eine Menge Zeit: geschnittenes Obst und Gemüse aus dem Kühlregal. Doch in den Verpackungen können neben Vitaminen auch Krankheitserreger stecken. Manche Menschen sollten vorsichtig sein.