Grillen ohne Fleisch: Pilzburger und Pak Choi

02.06.2016
Grillzeit ist Fleischzeit: Doch was machen eigentlich die Vegetarier? Neben den Klassikern wie Halloumi oder Maiskolben bieten sich auch eigene Kreationen mit Pilzen oder Grillgemüse an.
Chicoree ist ein beliebtes Grillgemüse. Zudem bietet sich Pak Choi, eine milde Kohlart aus Asien, auf dem Rost an. Das Gemüse lässt sich mit Sojasauce verfeinern und benötigt nur eine geringe Zeit auf dem Grill. Foto: Peter Kneffel
Chicoree ist ein beliebtes Grillgemüse. Zudem bietet sich Pak Choi, eine milde Kohlart aus Asien, auf dem Rost an. Das Gemüse lässt sich mit Sojasauce verfeinern und benötigt nur eine geringe Zeit auf dem Grill. Foto: Peter Kneffel

Bonn (dpa/tmn) - Vegetarisch grillen ist mehr, als nur Maiskolben und Halloumi auf den Rost zu legen. Frikadellen lassen sich zum Beispiel nicht nur aus Fleisch zubereiten. Für die vegetarische Variante sind Champignons die ideale Zutat.

Der Patty aus Pilzen gelingt, wenn man zunächst trockene Brötchen würfelt und sie in einer Schüssel mit Milch beträufelt, erläutert die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse. Danach die Champignons putzen, würfeln und zusammen mit Zwiebeln und Knoblauch zu den Brötchenstücken geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und zu kleinen Frikadellen formen. In acht Minuten sind die Frikadellen auf dem Grill gar. Sie schmecken pur oder im Burgerbrötchen.

Als Grillgemüse eignet sich auch Pak Choi, eine milde Kohlart aus Asien. Der Kohl wird dafür längs halbiert und von jeder Seite rund zwei Minuten gegrillt. Als Würze kann man ihn mit Sojasauce bestreichen, salzen und pfeffern. Fertig ist der Pak Choi, wenn sich der Grillrost auf der Oberfläche abzeichnet und die Blätter an den Rändern kross sind.

Geschmacklich macht es einen entscheidenden Unterschied, ob Gemüse, Grillkäse oder Tofu mariniert wurden. Aromatisch wird es mit einer Mischung aus Olivenöl, Salz und Pfeffer mit verschiedenen Kräutern wie Salbei, Rosmarin und Thymian. Damit die Marinade nicht in die Glut tropft, das eingelegte Grillgut am besten auf einer doppelt gefalteten Alufolie oder in einer Grillschale garen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Viele Menschen bevorzugen süße Getränke wie Limonade. Schädlich ist es vor allem für diejenigen, die zu Übergewicht neigen. Foto: Monika Skolimowska/dpa Was steckt hinter dem Ernährungstrend Zuckerfrei? Zucker hat viele Namen: Glukosesirup, Fruktose, Maltose oder Saccharose zum Beispiel. Klingt ungesund - aber ist es das auch? Ein Ernährungstrend dreht sich um die Abstinenz von dem «süßen Gift».
Grütze muss nicht immer nur rot sein: Aus Nektarinen, Physalis und Mango wird eine gelbe Beerengrütze gekocht. Foto: Teubner/Westermann & Buroh Süßes Finale: Dessert-Ideen für heiße Sommertage Das Beste zum Schluss: Ein perfektes Sommerdessert schmeckt luftig, frisch und süß - und ist im Handumdrehen selbst gemacht.
Fruchtig-süß wird es mit der Nektarinen-Himbeer-Suppe. Garniert wird sie mit frischem Basilikum. Foto: Charlotte Lascève/Hädecke Verlag Erfrischend vielseitig: Rezepte für Kaltschalen Ob süß oder herzhaft, traditionell oder exotisch, als Vorspeise, Hauptgang oder Nachspeise - die Kaltschale ist ein Gericht mit vielen Möglichkeiten. Leicht und erfrischend passt sie dabei perfekt in den Sommer.
Toast kann sogar ein schicker Party-Snack sein - wie hier als Canapé mit einem Salat aus Fenchel, Sellerie, Apfel und einem Mayonnaise-Dressing. Das gewisse Etwas gibt würziger Bresaola. Foto: Louise Hagger/Edition Fackelträger/dpa-tmn Gold-braun und herrlich duftend: Die Toast-Renaissance Toast schmeckt mit süßem oder herzhaftem Belag und eigentlich zu jeder Tageszeit. Food-Bloger und Kochbuchautoren widmen sich dem gerösteten Brot. Aber kann Toast mehr als nur gut schmecken?