Gemüse mit etwas Öl ist besser

04.09.2020
Damit rote und gelbe Gemüsesorten ihre vitaminreiche Wirkung voll entfalten können, muss man sie ein bisschen überlisten. Ernährungsexperten kennen die Tricks.
Bei der Zubereitung von gelben und roten Gemüsesorten sollte man Öl nicht vergessen. Erst dann kann der Körper sekundäre Pflanzenstoffe in Vitamin A umwandeln. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Bei der Zubereitung von gelben und roten Gemüsesorten sollte man Öl nicht vergessen. Erst dann kann der Körper sekundäre Pflanzenstoffe in Vitamin A umwandeln. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Wer gelbes oder rotes Gemüse pur knabbert, hat das Gefühl, Gutes für seine Gesundheit zu tun. Vielleicht denkt er dabei an sekundäre Pflanzenstoffe, die der Körper in Vitamin A umwandeln kann. Doch einfach so nimmt der Körper die sogenannten Carotinoide gar nicht gut auf - besser geht das mit Fett.

Deshalb sollte man Gemüse mit etwas Öl zubereiten, rät die Verbraucherzentrale Bayern.

Damit die fettlöslichen Carotinoide im Darm besser aufgenommen werden, sind auch Kombinationen mit fetthaltigen Lebensmitteln optimal. So sind zum Beispiel Tomaten mit Mozzarella und etwas Olivenöl oder mit Avocado aus gesundheitlicher Sicht zu empfehlen.

Da Carotinoide hitzestabil sind, bleibt ein Großteil auch beim Kochen erhalten. Aus erhitzten Produkten werden sie sogar besser aufgenommen als aus rohem Gemüse.

© dpa-infocom, dpa:200904-99-428898/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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