Gebrannte Grießsuppe mit geröstetem Knoblauch und Croûtons

19.12.2018
Gebrannte Grießsuppe gehört zu den Klassikern der deutschen Küche. Food-Bloggerin Julia Uehren hat sie geschmacklich ein wenig aufgepeppt - mit frischem Knoblauch.
Grießsuppe kann ein echter Seelentröster sein. Besonders lecker ist das Wintergericht, wenn man es mit Knoblauch aufpeppt. Foto: Julia Uehren
Grießsuppe kann ein echter Seelentröster sein. Besonders lecker ist das Wintergericht, wenn man es mit Knoblauch aufpeppt. Foto: Julia Uehren

Köln (dpa/tmn) - Gebrannte Grießsuppe gehört zu den Gerichten, die Food-Bloggerin Julia Uehren an ihre Kindheit bzw. an ihre Großeltern erinnern. Ihr Opa hat sie unheimlich gerne gegessen. Julia hatte sie fast vergessen, bis ihr vor kurzem eine Packung Hartweißengrieß in die Hände fiel.

Sie hat den Klassiker der deutschen Küche geschmacklich ein wenig aufgepeppt, indem sie vor dem Servieren frisch gerösteten Knoblauch (viiiiel Knoblauch!) und geröstetes Brot über die Suppe gibt.

Günstiger und leckerer kann ein Wintergericht eigentlich nicht sein - und ein echter Seelentröster ist die Suppe wenn nötig auch.

Kategorie: Suppe

Zutaten für 4 Personen:

3 Möhren,

ein Viertel einer Sellerieknolle,

eine halbe Stange Lauch (den hellen Teil),

2 kleine Zwiebeln, 60g Hartweizengrieß,

1 Liter Gemüsebrühe,

4 EL Butter,

4 EL Olivenöl,

1 Lorbeerblatt,

Muskatnuss,

Salz,

Pfeffer (schwarz, aus der Mühle),

je ein halbes Bund Petersilie und Schnittlauch,

3 Scheiben Graubrot,

3 große Knoblauchzehen

Zubereitung:

1. Die Möhren und den Sellerie waschen, schälen und in sehr kleine Würfel schneiden. Den Lauch gründlich waschen, längs vierteln und klein schneiden. Die Petersilie waschen, trockenschütteln und samt Stielen fein hacken. Den Schnittlauch ebenfalls waschen, trockenschütteln und in kleine Röllchen schneiden. Die Zwiebeln schälen und klein würfeln.

2. 2 EL Butter und 2 EL Olivenöl in einem Topf schmelzen und darin die Zwiebeln und den Grieß bei mittlerer bis hoher Hitze anrösten bis beide braun sind. Dabei immer wieder umrühren. Ruhig mutig sein, es soll ein schönes Röstaroma entstehen, nur sollten die Zutaten natürlich nicht verbrennen.

3. Die Möhren, den Sellerie und den Lauch mit der Gemüsebrühe und dem Lorbeerblatt hinzugeben. Aufkochen und bei kleiner Hitze köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Kurz vor dem Servieren die Petersilie untermischen und einige Minuten mitköcheln lassen. Mit etwas frischer Muskatnuss, Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.

4. In der Zwischenzeit den Knoblauch und die Croûtons zubereiten: Dafür das Brot von der Rinde befreien und in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch schälen und grob würfeln.

5. 2 EL Butter und 2 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne schmelzen lassen. Das Brot zusammen mit dem Knoblauch bei mittlerer Hitze goldbraun anrösten. Aufpassen, dass der Knoblauch nicht zu dunkel wird (er wird sonst bitter). Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

6. Die Suppe in einen tiefen Teller füllen und darüber eine Handvoll Knoblauch-Croûtons und frisch geschnittenen Schnittlauch geben.

7. Die restliche Knoblauch-Croûtons-Mischung und den Schnittlauch in eine Schüssel geben und auf den Tisch stellen. Am leckersten ist es, wenn man auf jeden Löffel Suppe einige Knoblauch-Croûtons und Schnittlauch streut, damit sie schön kross bleiben.

loeffelgenuss-blog


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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