Für Rösti festkochende Kartoffeln verwenden

03.09.2020
Egal, ob aus rohen oder gekochten Kartoffeln, mit Bratbutter oder Schmalz - nur die Stärke hält kross gebratene Schweizer Rösti zusammen. Sie schmecken mit Kräuterquark oder als Beilage zu Fleisch.
Rösti mit Kräuterquark ist ein Klassiker der Schweizer Küche. Foto: KMG/die-kartoffel.de/dpa-tmn
Rösti mit Kräuterquark ist ein Klassiker der Schweizer Küche. Foto: KMG/die-kartoffel.de/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Für die Zubereitung von Schweizer Rösti verwendet man am besten festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln. So behält die knusprige Kartoffel-Spezialität ihre Form, erklären die Experten der deutschen Kartoffelproduzenten und -händler.

Viele regionale Varianten

Oft wird allerdings heiß diskutiert, ob rohe oder vorgekochte Kartoffeln zu verwenden sind. Das bleibe Geschmackssache, so Kartoffelexperte Dieter Tepel. In beiden Fällen halte vor allem die Stärke der Kartoffel den Fladen beim Braten zusammen.

Es gebe auch viele regionale Varianten zu entdecken. So werden Rösti in Bern beispielsweise kurz vor dem Ende des Backens mit Milch übergossen und von beiden Seiten erneut gebacken. Im Tessin verspeist man Rösti mit Speckwürfeln und Rosmarin, Walliser Rösti lässt man sich mit Raclettekäse überbacken schmecken.

So gelingen selbst gemachte Rösti

Wer Rösti selbst machen möchte, braucht nur festkochende Kartoffeln, eine Zwiebel, ein Ei, Salz, Pfeffer und Butterschmalz. Die rohen Kartoffeln werden geschält, gerieben und durch ein sauberes Küchenhandtuch ausgepresst. Anschließend werden die trockenen Kartoffelraspel in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer, einem Ei sowie der klein geschnittenen Zwiebel vermischt.

Die Masse wird dann portionsweise in einer mit Butterschmalz ausgelassenen Pfanne gebraten. Die Backzeit beträgt je nach Größe der Rösti fünf bis zehn Minuten von jeder Seite. Dabei sollte die Hitze auf mittlerer Stufe stehen, da die Rösti sonst verbrennen können.

© dpa-infocom, dpa:200903-99-415037/2

Videoanleitung für Kartoffel-Rösti


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Bratkartoffeln schmecken zu fast allem. Damit sie nicht auseinander fallen, sollte man sie nicht zu lange garen. Foto: Alexander Walter/KOSMOS Kartoffeln raffiniert und traditionell Sie schmecken schlicht mit Butter oder aufwendig geröstet: Kartoffeln punkten mit ihrer Vielseitigkeit. Doch sind die Knollen wirklich ein Dickmacher? Und isst man sie besser mit Schale oder ohne?
Große Auswahl: Je nach Rezept sollten Hobby-Köche fest- oder mehligkochende Kartoffeln wählen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Mit diesen Sorten gelingen Kartoffel-Rezepte Reibekuchen, Gratin oder Salat - die Kartoffel ist ein Allround-Talent. Gut gelingen diese Speisen vor allem, wenn Hobbyköche die Unterschiede von mehlig bis festkochend kennen.
Gnocchis mal in einer süßen Variante: In Zucker und Butter angebraten, serviert mit Apfelmus. Foto: Katrin Stöttinger/dpa-tmn Wie frisch vom Italiener: Gnocchi selber machen Sie gehen schnell, passen zu Soße und Pesto und dürfen bei keinem Italiener fehlen: Gnocchi. Um die perfekte Form hinzukriegen, braucht es etwas Übung. Ansonsten lassen sich die kleinen Teignocken sehr einfach selbst kneten.
Die Chermoula-Marinade bringt einen marokkanischen Touch an den Kartoffelsalat. Sie besteht aus vielen Gewürzen wie Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma und Chili. Foto: Gräfe und Unzer Verlag/Anke Schütz Die Nudel zur Wurst: Salate runden das Grillbuffet ab Nudel- oder Kartoffelsalat kommen nie aus der Mode - auch nicht bei einer Grillparty. Beide machen satt, belasten den Geldbeutel kaum und können wunderbar variiert werden. Exotische Konkurrenten sind Salate mit Bulgur oder Couscous.