Früchte in der Wasserkaraffe oft austauschen

09.06.2020
An heißen Sommertagen schmeckt mit Früchten und Kräutern aromatisiertes Wasser besonders gut. Doch wie lange halten sich die Zutaten in der Wasserkaraffe?
Bei Hitze ist mit Beeren und Minze versetztes Wasser besonders erfrischend: Aus Hygienegründen sollten Obst und Kräuter aber regelmäßig ausgewechselt werden. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn
Bei Hitze ist mit Beeren und Minze versetztes Wasser besonders erfrischend: Aus Hygienegründen sollten Obst und Kräuter aber regelmäßig ausgewechselt werden. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn

Freiburg (dpa/tmn) - Zitronen- oder Ingwerscheiben, frische Beeren, Wassermelone oder Minze - bei der Wahl der Zutaten für die sommerliche Wasserkaraffe sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Bei warmen Temperaturen ist mit Obst, Gemüse oder Kräutern versetztes Wasser besonders erfrischend - und ermuntert, ausreichend zu trinken.

Doch wie lange halten sich die Zutaten in der Karaffe?

«Man kann den Tag über immer wieder frisches Wasser nachgießen, aber ich würde die Wasserkaraffe nicht über Nacht aufbewahren - auch nicht im Kühlschrank», sagt Dagmar von Cramm, Ökotrophologin und Autorin in Freiburg.

Ingwer- und Zitronenscheiben seien die Ausnahme: Die hielten sich etwas länger und würden auch am zweiten Tag noch Aroma abgeben. Beeren und Kräuter hingegen sollten nicht länger verwendet werden.

«Die Matschbeeren kann man rausnehmen und pürieren - zum Beispiel für ein Salatdressing am Abend oder den Joghurt am nächsten Morgen», schlägt von Cramm vor.

Neben dem optischen Eindruck der Zutaten in der Wasserkaraffe komme es auch darauf an, ob das Getränk in der Zwischenzeit im Kühlschrank steht oder auf dem Tisch. «Bei relativ warmen Sommertemperaturen ist das gar nicht mal wegen der Früchte so bedenklich, sondern eher wegen des Wassers, weil das entwickelt Keime», so von Cramm.

Es sei daher sinnvoll, die Karaffe den Tag über immer Mal wieder kalt zu stellen oder spezielle Kühlkaraffen zu verwenden.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Kokoswasser ist reich an Mineralien und Spurenelementen. Ist viel Wasser in der Kokosnuss enthalten, ist das ein Zeichen für Frische. Foto: Franziska Gabbert Vielfältige Frucht: Der Kosmos der Kokosnuss Vom fruchtigen Smoothie bis hin zum scharfen Asia-Pesto: Die Kokosnuss schmeckt in süßen und herzhaften Gerichten oder auch als Getränk. Ihr Geschmack ist einzigartig - und beispielsweise bei den berühmten Raspeln lohnt sich das Selbermachen.
Knuspriger Boden, zarter Belag: Himbeeren krönen diese Mürbeteig-Tarte mit Mascarpone-Sahne-Creme und Mandelkrokant. Foto: Manfred Zimmer/herrgruenkocht.de/dpa-tmn Rezept für Himbeer-Tarte mit Mascarpone und Mandelkrokant Die Beerensaison währt nur kurz. Food-Blogger Manfred Zimmer nutzt die Gunst der Stunde und belegt seine Tarte mit frischen Himbeeren. Mandelkrokant gibt der Nachspeise den nötigen Crunch.
Um die Kalorien zu reduzieren, kann man beim Ketchup einen Teil des Zuckers durch Stevia ersetzen. Foto: Gräfe und Unzer Verlag/Melanie Zanin Ketchup einfach selber machen Ketchup ist ein typisches Supermarktprodukt. Aber warum nicht eine hausgemachte Soße ausprobieren? Das ist nicht nur gesünder, sondern lässt auch Experimente zu - ob mit Curry, Aprikosen oder einer leichten Rauchnote.
Cremige Kombination aus Hülsenfrüchten, Gemüse und Nuss: Ein selbst gemachter Brotaufstrich mit Kichererbsen, Paprika und Mandeln. Foto: GU Verlag/ Wolfgang Schardt Cremiger Genuss für jeden Tag: Brotaufstriche selber machen Ob vegan, süß oder als Geschenk im hübschen Glas: Brotaufstriche lassen sich einfach selber machen. Das geht schnell, man spart sich Konservierungs- und Zusatzstoffe und kann nach Lust und Laune mischen. Das gefällt oft auch Kindern.