Französischer Käse wegen schädlicher Bakterien zurückgerufen

07.10.2019
Verschiedene Käsesorten des Herstellers Le Moulis wurden in mehreren Bundesländern zurückgerufen. Die Produkte könnten mit Listerien oder Kolibakterien belastet sein.
Verschiedene Rohmilchkäse der Firma Le Moulis könnten mit Bakterien belastet sein. Foto: dpa
Verschiedene Rohmilchkäse der Firma Le Moulis könnten mit Bakterien belastet sein. Foto: dpa

Moulis (dpa) - Der französische Käsehersteller Le Moulis ruft mehrere Rohmilchkäse wegen des Verdachts auf gesundheitsschädigende Bakterien zurück.

Betroffen seien die in mehreren Bundesländern an der Theke verkauften Produkte «Moulis vache», «Moulis vache prestige» und «Bethmale de marterat», teilte das Unternehmen mit.

Der Rückruf gilt für die Käsesorten mit den Chargennummern 19163112, 19170119, 19177126, 19184103, 19191110, 19199118 und 19205124 und den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 29. November 2019, 1. Dezember 2019, 5. Dezember 2019, 8. Dezember 2019, 13. Dezember 2019, 20. Dezember 2019 und 22. Dezember 2019.

Die Produkte könnten mit Listerien (Listeria monocytogenes) kontaminiert sein, die zu Fieber und Kopfschmerzen führen können, erklärte der Hersteller.

Die Produkte «Moulis vache» und «Moulis vache prestige» mit der Chargennummer 19228116 und MHD 20. Dezember bis 27 Dezember 2019 könnten Kolibakterien enthalten. Kolibakterien können zu teils fieberhaften Magen-Darm-Störungen und Nierenkomplikationen führen.

Käufer werden gebeten, den Käse an die Verkaufsstellen zurückzubringen. Konsumenten, bei denen die genannten Symptome auftreten, sollten dringend den Arzt aufsuchen.

Mitteilung

Hinweis des Herstellers

Hinweis des Herstellers


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Vom Verzehr der «Minkenhus - Spanischer Blütenpollen» wird vorsichtshalber abgeraten. Foto: Lebensmittelwarnung.de/dpa Rückruf von spanischen Blütenpollen Verbraucher aufgepasst: Sie sollten nicht das Produkt «Minkenhus - Spanischer Blütenpollen» essen. Speziell betroffen sind die Beutel mit den Chargennummern L-13215001 und L-6160033.
Diese Kartoffelchips sind vom Rückruf betroffen. Foto: Alnatura/dpa Alnatura ruft Kartoffelchips zurück Sechs Sorten Kartoffelchips hat das Bio-Unternehmen Alnatura zurückgerufen. Die Produkte stammen von der Marke Trafo. Grund: Es könnten Fremdkörper in den Verpackungen enthalten sein.
Wegen einer möglichen Salmonellenbelastung ruft ein Fleischwarenhersteller aus Gütersloh die Geflügel-Minisalamis mit dem Produktnamen «Marten Salametti» zurück. Foto: zur Mühlen Gruppe/zur Mühlen Gruppe/obs Camembert, Geflügelsalami und Puten-Hacksteaks zurückgerufen Sind Lebensmittel verunreinigt oder mangelhaft gekennzeichnet, nehmen Hersteller sie in der Regel aus dem Handel. Derzeit werden aus diesen Gründen ein Camembert aus der Normandie, bei Aldi angebotene Geflügelsalami und Puten-Hacksteaks von Heidemark zurückgerufen.
In sechs Bundesländern sind insgesamt 73.000 durch Fipronil belastete Eier in den Verkauf gelangt. Gesundheitsgefahr für die Verbraucher gibt es nach Einschätzung der Behörden derzeit nicht. Foto: 73.000 Fipronil-Eier in deutschen Handel gelangt Wieder ist das Insektengift Fipronil in Eiern aus den Niederlanden nachgewiesen worden. In sechs Bundesländer müssen Eier aus den Regalen genommen werden. Wie konnte das Gift nach dem Skandal im vergangenen Jahr erneut in die Nahrungskette gelangen?