Das hilft dem Magen in der Adventszeit

29.11.2019
Plätzchen, Lebkuchen, Braten, Fondue - und dazwischen die ein oder andere Mandarine: Adventszeit ist Schlemmerzeit. Wie Sie ihrem Magen in dieser Zeit etwas Gutes tun und trotzdem genießen können.
Als Abschluss eines üppigen Menüs schmeckt eine Tasse Kaffee. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Als Abschluss eines üppigen Menüs schmeckt eine Tasse Kaffee. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Hannover (dpa/tmn) - Klar, in der Adventszeit gibt es viele Schlemmereien, die wir gerne genießen. Doch wer ständig Süßes, Fettes oder einfach zu viel isst, überfordert seinen Magen-Darm-Trakt.

Deshalb rät die Apothekerkammer Niedersachsen auch in der Vorweihnachtszeit auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung zu achten.

Dazu gehört auch: sich Zeit nehmen, langsam und bewusst essen, genügend Pausen zwischen den Leckereien einbauen. Sonst kann man beispielsweise Sodbrennen bekommen. Dann können Tees etwa mit Fenchel, Kamille oder Süßholz dem Magen gut tun.

Gerade nach einem sehr üppigen Mahl - etwa einem Gänsebraten mit Rotkraut und Knödeln - kann sich im Magen Unwohlsein ausbreiten. Dann können ein Völlegefühl oder Blähungen die Folgen sein. Also besser kleinere Portionen wählen. Manch einer denkt dann vielleicht, dass ein Schnaps den Magen aufräumt. Die Experten raten stattdessen: Besser zum Kaffee zu greifen, denn er regt die Verdauung an.

Zum Teil entsteht nach dem Verzehr von Süßen oder schnellen Kohlenhydraten bereits nach kurzer Zeit ein erneutes Hungergefühl. Der Grund dafür: Der Blutzuckerspiegel schnellt dann zunächst nach oben, und fällt dann wieder rapide ab - wenn der Körper dann vermehrt Insulin ausschüttet. Um dem entgegen zu wirken, besser dem Magen nicht viel fette und süße Lebensmittel zumuten.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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