Dann ist die Wurzelpetersilie keine Pastinake

16.10.2020
Wurzelpetersilie verpasst Speisen einen intensiven Geschmack. Aber sie sieht der Pastinake zum Verwechseln ähnlich. Um nicht zum falschen Gemüse zu greifen, sollte man auf ein Detail achten.
Wurzelpetersilie (fachsprachlich auch: Petroselinum crispum subsp. tuberosum) sorgt in Suppen oder in Kartoffelpürees für einen intensiven Geschmack. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Wurzelpetersilie (fachsprachlich auch: Petroselinum crispum subsp. tuberosum) sorgt in Suppen oder in Kartoffelpürees für einen intensiven Geschmack. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Bonn (dpa/tmn) - Ob geraspelt im Rohkostsalat, in Eintöpfen oder im Backofen getrocknet als herzhafte Chips: Die ätherischen Öle der Wurzelpetersilie verpassen vielen Gerichten einen Kick. Wer das Gemüse in der Küche einsetzen will, darf es nur nicht mit der Pastinake verwechseln.

Die beiden Gemüsesorten sehen sich zwar zum Verwechseln ähnlich, doch schmecken ganz unterschiedlich. Während die Wurzelpetersilie den typischen Petersiliengeschmack besitzt, schmecken Pastinaken ähnlich wie Möhren. Zum Glück gibt es ein untrügliches, optisches Unterscheidungsmerkmal: der kleine Hügel, den die Wurzelpetersilie am dicken Ende der Wurzel vom Blattansatz her hat. Die Pastinake hingegen hat dort ein kleines Tal. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer hin.

Wurzelpetersilie lässt sich gut mehrere Tage lagern: Dazu kommt sie in einem Folienbeutel an einen kühlen Ort. Sind die Wurzeln bereits angeschnitten, sollte die Schnittstelle mit Frischhaltefolie abgedeckt werden. Die geputzten Wurzeln können auch sehr gut eingefroren werden, nachdem sie in passende Stücke für den späteren Verwendungszweck geschnitten wurden.

© dpa-infocom, dpa:201016-99-968238/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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