Dalgona-Kaffee statt Latte macchiato

23.04.2020
Über Social Media schwappt ein Kaffee-Trend von Asien nach Europa. Dafür wird löslicher Kaffee einfach aufgeschlagen und mit warmer oder kalter Milch kombiniert. Und so geht ein Dalgona.
Kaffee auf asiatische Art: Der Name Dalgona stammt von einer Süßigkeit mit Kaffeegeschmack aus Südkorea. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Kaffee auf asiatische Art: Der Name Dalgona stammt von einer Süßigkeit mit Kaffeegeschmack aus Südkorea. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Bonn (dpa/tmn) - Sie vermissen in Zeiten von Corona den Latte macchiato aus dem Lieblingscafé? Gegen die Entzugserscheinungen empfiehlt das Bundezentrum für Ernährung (BZfE) einen Dalgona-Kaffee und erklärt, wie man das Trendgetränk aus Asien selbst machen kann.

Der Name Dalgona stammt von einer Süßigkeit mit Kaffeegeschmack aus Südkorea. Die Rezeptur orientiere sich am «Phenti-Hui-Kaffee» («geschlagener Kaffee»). Für die Zubereitung wird löslicher Kaffee, auch Instantkaffee oder Kaffeeextrakt genannt, mit Zucker und heißem Wasser verrührt.

Das geht mit einem Handmixer, Milchaufschäumer, Schneebesen oder einfach einem Löffel. Für eine Portion reichen zwei Esslöffel pro Zutat. Beim Aufschlagen entsteht eine cremige Masse, die ihre Farbe von einem dunklen Braun zu einem warmen Karamellton wechselt.

Dann wird ein Glas zu zwei Drittel mit warmer Milch gefüllt und mit dem fluffigen Kaffeeschaum aufgestockt. Wer mag, kann die Creme noch mit etwas Zimt oder Kakaopulver bestreuen.

An heißen Tagen komme der dekorative Schaum einfach auf kalte Milch. An noch heißeren Tagen kommen zwei bis drei Eiswürfel hinzu, und fertig ist ein Eiskaffee. Statt Milch kann auch eine pflanzliche Alternative wie Mandel oder Kokosdrink verwendet werden.  


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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