Brutzeln und Aufschlagen mit Sprudelwasser

09.08.2021
Fisch und Fleisch in Wasser statt in Fett anbraten? Und ob das geht! Tipps, wie man mit Mineralwasser kocht und so Kalorien spart.
Sprudelwasser kann nicht nur Durst löschen, auch beim Backen und Kochen kann es zum Einsatz kommen. Foto: Christoph Schmidt/dpa/dpa-tmn
Sprudelwasser kann nicht nur Durst löschen, auch beim Backen und Kochen kann es zum Einsatz kommen. Foto: Christoph Schmidt/dpa/dpa-tmn

Bonn (dpa/tmn) - Natürliches Mineralwasser ist nicht nur ein Durstlöscher. Auch beim Kochen und Backen leistet es gute Dienste und das ganz ohne Kalorien. Darauf weist die Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM) hin.

Um etwa Fisch oder Fleisch zu garen, gibt man kohlensäurehaltiges Mineralwasser in eine beschichtete und erhitzte Pfanne. Das Wasser kurz aufschäumen lassen und dann die Fisch- oder Fleischstücke darin garen. Wenn die Flüssigkeit verdampft, esslöffelweise Mineralwasser nachgeben.

Suppen, Saucen und Dips werden auch ohne Zugabe von Sahne oder Schmand cremig, wenn man sie mit einem Schuss Mineralwasser aufschlägt. Das klappt auch bei Desserts: Etwas untergerührtes Sprudelwasser macht Quark und Mousse schön cremig. Und auch Salatdressings kommen so mit weniger Öl aus.

Beim Backen kann das Wasser oft einen Teil der Milch ersetzen. Pfannkuchen und Waffeln werden sogar noch fluffiger, weil die Kohlensäure wie ein natürliches Triebmittel wirkt. Buntes Gemüse behält in Mineralwasser gedünstet seine knackige Farbe und die Mineralstoffe sorgen dafür, dass sich der Eigengeschmack des Gemüses noch besser entfalten kann.

© dpa-infocom, dpa:210806-99-748544/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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