Bei diesen Gerichten gehört der Deckel auf den Topf

22.02.2019
Diese Frage haben sich wahrscheinlich schon viele Hobbyköche gestellt: Gehört der Deckel nun auf den Topf oder nicht? Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht - es hängt ganz vom Gericht ab.
Bei manchen Gerichten sollte der Deckel auf dem Topf bleiben - da der Geschmack durch den aufsteigenden Dampf sonst verloren gehen könnte. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Bei manchen Gerichten sollte der Deckel auf dem Topf bleiben - da der Geschmack durch den aufsteigenden Dampf sonst verloren gehen könnte. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Baierbrunn (dpa/tmn) - Nicht immer gehört beim Kochen ein Deckel auf den Topf. Wenn etwa Milchreis auf dem Herd steht, bleibt er ab, weil ohnehin ständig umgerührt werden muss. Auch beim Anbraten einer Bolognese kommt der Deckel erst nach dem Ablöschen mit Rinderbrühe wieder auf den Topf.

Beim Gulasch ist es genau umgekehrt, klärt im Apothekenmagazin «Baby & Familie» (Ausgabe 2/2019) der Hamburger Drei-Sterne-Koch Kevin Fehling auf. Gulasch lasse man zwei Stunden bei geschlossenem Deckel sieden und nimmt ihn aber am Schluss kurz ab, damit die Soße sämig wird.

Weil mit dem aufsteigenden Dampf auch der Geschmack verloren gehen würde, bleibe dagegen beim kurzen Garen von Gemüse und dem Kochen einer Hühnersuppe oder von Kartoffeln der Deckel lieber drauf.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Weckgläser aus Glas sind ideal zum Einlegen von Bohnen oder Gurken. Foto: Herz&Niere/Frank Woelffing Gemüse in der eigenen Küche fermentieren Frisches Gemüse, ein bisschen Salz, bei Bedarf etwas Wasser oder Essig - und dann heißt es nur noch abwarten. So funktioniert grob gesagt Fermentieren. Selbst Sterneköche greifen wieder auf die uralte Küchentechnik zurück.
In der orientalischen Küche spielen Hülsenfrüchte wie Kichererbsen eine wichtige Rolle: Aus ihnen wird cremiger Hummus. Foto: Franziska Gabbert Hülsenfrüchte schmecken auch im Nachtisch Sie gelten als Zutat der einfachen Küche: Bohnen, Linsen und Erbsen. Dabei sind die Hülsenfrüchte auch in der Spitzengastronomie gut aufgehoben. Und für schokoladige Desserts sind sie die perfekte Grundlage.
Zwiebeln sind Allrounder in der Küche: Es gibt viele verschiedene Sorten und sie eignen sich sowohl zum Kochen und Braten als auch zum Schmoren. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert Zwiebeln gehören als Geschmacksgeber in jede Küche Rund acht Kilogramm Zwiebeln essen die Deutschen laut Statistik im Schnitt pro Jahr. Oft rangieren sie unter ferner liefen, doch das vielseitige Gemüse hat mehr Beachtung verdient.
Sternekoch Nils Henkel serviert geschmorte Quitten zum Hirschrücken an einer Rosmarinsoße. Foto: Wonge Bergmann/Nils Henkel/dpa-tmn Hirschrücken mit Wacholder und geschmorter Quitte Wild schmeckt sehr aromatisch. Meist wird ganz klassisch mit Rotkohl zubereitet. Sternekoch Nils Henkel präsentiert hier aber eine Variante mit Wacholder und Quitte.