Auch in beschichtete Pfannen muss etwas Fett

20.04.2022
Beschichtete Pfannen sind beliebt, um fettarme oder empfindliche Speisen zuzubereiten. Doch wer denkt, die Beschichtung ersetze das Fett, irrt. Ganz ohne, geht es nicht.
Auch wenn es heißt, an Teflon perlt alles ab, sollte man zum Braten in die beschichtete Pfanne ein paar Tropfen hitzestabiles Öl tröpfeln. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Auch wenn es heißt, an Teflon perlt alles ab, sollte man zum Braten in die beschichtete Pfanne ein paar Tropfen hitzestabiles Öl tröpfeln. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Auch in beschichtete Pfannen gehört zum Braten etwas Fett. Das rät die Verbraucherzentrale Bayern. Geeignet sind hitzestabile Öle und Fette. Natives Olivenöl und andere kaltgepresste Öle mit vielen ungesättigten Fettsäuren eignen sich nicht. Sie werden beim heißen Braten ungenießbar.

Beim Braten ist es nach Angaben von Anja Schwengel-Exner, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale, auch wichtig, die beschichtete Pfanne nicht zu hoch oder ohne Inhalt zu erhitzen. Denn die Kunststoffbeschichtungen aus PTFE (Polytetrafluorethylen),besser bekannt als Teflon, können ab 360 Grad giftige Gase abgeben. Andere Beschichtungen wie Keramik können bei solchen Temperaturen sogar Blasen schlagen oder sich ablösen.

Werden lose Teile von Teflon-Beschichtungen verschluckt, besteht keine Gefahr. Sie werden unverdaut ausgeschieden, erklärt Anja Schwengel-Exner. Dennoch rät sie, beschädigte Pfannen unabhängig von der Art der Beschichtung auszutauschen. Denn Teile davon können in Speisen gelangen oder die Anti-Haft-Wirkung geht verloren und dadurch haftet Bratgut an.

© dpa-infocom, dpa:220420-99-977104/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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