«Öko-Test»: TK-Gemüsepfannen kommen ohne Schadstoffe aus

25.03.2021
Tüte auf, rein die Pfanne und los? Kann man bei den meisten Tiefkühl-Pfannengerichten bedenkenlos tun, zeigt eine Prüfung von «Öko-Test». Abzüge gibt es teils beim Geschmack.
Tiefkühl-Gemüsepfannen sind Geschmackssache, aber laut «Öko-Test» frei von Schadstoffen. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Tiefkühl-Gemüsepfannen sind Geschmackssache, aber laut «Öko-Test» frei von Schadstoffen. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Frankfurt (dpa/tmn) - Wer keine Zeit zum Gemüseschneiden hat, kann auf Tiefkühlprodukte zurückgreifen. Das geht ohne schlechtes Gewissen, berichtet die Zeitschrift «Öko-Test» (Ausgabe 4/2021): 19 getestete Produkte haben die Schadstoffprüfung bestens bestanden. Geschmack und Konsistenz sind aber nicht bei allen in Ordnung.

Insgesamt 19 tiefgekühlte Gemüsepfannen asiatischer Art wurden auf den Prüfstand gestellt. Darunter waren gewürzte Produkte - oft mit Sojasoße und kandiertem Ingwer - aber auch Gerichte zum Selberwürzen. Neben der Prüfung auf Schadstoffe ging es im Test auch darum, ob die Gerichte gut aussahen, rochen und schmeckten und ob sich das Gemüse im Mund frisch und knackig anfühlte.

Zehn «sehr gute» und acht «gute» Pfannen fanden die Tester. Sie kamen gänzlich ohne Aromazusätze aus. Unter den Siegern waren zum Beispiel die «Gemüsepfanne Asia» von Alnatura, die «Gemüsepfanne Style Asia» von Frosta sowie das «Pfannengemüse Asiatische Art» von Gut & Günstig.

Abzüge gab es in einigen Fällen beim Geschmack: Einzelne Bestandteile in den Gemüsepfannen wie Lauch und Bambus schmeckten leicht bitter und waren darüber hinaus auch manchmal strohig.

Auch die Salzgehalte waren bei allen Produkten in Ordnung. Wer selbst abschmecken möchte, greift aber am besten zu einer der ungewürzten Gemüsemischungen.

© dpa-infocom, dpa:210325-99-965351/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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