Zweitmeinung gefragt: Ergänzenden Virenscanner nutzen

06.05.2016
Zwei Schutzsoftwaren sind besser als eine: PC-Experten empfehlen, regelmäßig einen zweiten Virenscanner das Innenleben des Computers erkunden zu lassen. Dabei sollte man genau auf die richtigen Einstellungen achten.
Um nicht regelmäßig an Schadsoftware zu verzweifeln, hilft ein zweiter Virenscanner. Foto: Patrick Pleul
Um nicht regelmäßig an Schadsoftware zu verzweifeln, hilft ein zweiter Virenscanner. Foto: Patrick Pleul

Berlin (dpa/tmn) - Vier Augen sehen mehr als zwei. Weil das auch für PC-Virenscanner gilt, sollten Nutzer in regelmäßigen Abständen ein zweites Schutzprogramm über den Rechner laufen lassen, berichtet das «PC Go»-Fachmagazin.

Die Experten empfehlen dazu etwa die Gratisversion von Malwarebytes Anti-Malware. Diese ist aufs Aufspüren von Malware und Spyware spezialisiert ist. Damit das Programm gratis bleibt, muss bei Installation das Häkchen bei «Aktiviere kostenlosen Test von Malwarebytes Anti-Malware Pro» entfernt werden.

Damit auch Schädlinge gefunden werden können, die sich tief im System eingenistet haben, sollte man danach in den Einstellungen unter «Erkennung und Schutz» zusätzlich ein Häkchen bei «Nach Rootkits suchen» setzen, raten die Experten. Das Programm kann gefundene Schadprogramme oft automatisch entfernen und infizierte Dateien reparieren. Funktioniert dies nicht, schlägt die Software vor, die betroffenen Dateien in Quarantäne zu verschrieben oder zu löschen.

Eine weitere empfehlenswerte Ergänzung zum installierten Erstvirenscanner ist den Experten zufolge Stinger von Intel Security (MacAfee). Um nervige Toolbars und Werbeprogramme (Adware) vom Rechner zu verbannen, empfehle sich zudem der AdwCleaner.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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