«Zanzu» - das digitale Aufklärungsportal in 13 Sprachen

24.03.2016
Eine Aufklärungsseite in vielen Sprachen: Das ist «Zanzu». Das Portal erklärt den Körper in Wort und Bild. Dahinter steckt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Auf der Webseite «zanzu.de» gibt es Tipps um Liebe, Sex und Partnerschaft in 13 Sprachen. Screenshot: zanzu.de Foto: zanzu.de
Auf der Webseite «zanzu.de» gibt es Tipps um Liebe, Sex und Partnerschaft in 13 Sprachen. Screenshot: zanzu.de Foto: zanzu.de

Berlin (dpa/tmn) - Als Aufklärungsseite für Flüchtlinge hat sie hohe Wellen geschlagen, tatsächlich aber richtet sich die Webseite «zanzu.de» auch an einen viel größeren Adressatenkreis.

«Zanzu» ist eine Art digitales Aufklärungsbuch in 13 Sprachen - in Wort und Bild. Das Angebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung thematisiert Fragen zum Verliebtsein, zur Schwangerschaft oder Geburt, informiert aber auch über Sexstellungen oder zeigt mögliche Ansprechpartner bei sexueller Belästigung.

Der Kosmos Liebe ist in sechs Rubriken aufgeteilt: Körper, Familienplanung und Schwangerschaft, Infektionen, Sexualität, Beziehungen und Gefühle sowie in Rechte und Gesetze. Wie werden Kondome richtig verwendet? Wie errechnet man den Tag des Eisprungs? Was tun bei Beziehungsproblemen?

Alle Abschnitte sind in Piktogrammen dargestellt. Analphabeten werden also nicht ausgeschlossen. Die Inhalte kann man sich auch vorlesen lassen. Wer der deutschen Sprache nicht mächtig ist, kann die wichtigsten Begriffe zu Sexualität auch in einem Alphabet erlernen: von «Abstinenz» bis «Zungenkuss».

Seit dem 25. Februar ist das Portal online, das sich auch an Beratungsstellen und Ärzte richtet. Das Konzept stammt von der belgischen Nichtregierungsorganisation Sensoa.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Stalking-Opfer sollten ihr Umfeld informieren - damit Nachbarn und Co. wachsam sind. Foto: Kai Remmers Bei Stalking schnell und konsequent reagieren Ein Stalker schränkt sein Opfer massiv im Alltag ein. Was erst nur lästig ist, empfinden manche schon bald als Bedrohung. Spätestens dann heißt es: aktiv werden. Denn wehrlos muss und sollte man Stalking nicht hinnehmen.
Viele Menschen hoffen, online die große Liebe zu finden. Doch nur knapp die Hälfte von ihnen versucht es auch, zeigt eine Studie des IT-Verbands Bitkom. Foto: Henrik Josef Boerger/dpa-tmn Jeder vierte User war im Netz schon auf Partnersuche Viele Menschen hoffen, online die große Liebe zu finden. Doch nur knapp die Hälfte von ihnen versucht es auch, zeigt eine Studie. Dabei sind Partnerschaftsportale beliebter als reine App-Angebote.
Auch Kinder haben Sorgen und Ängste. Eltern sollten sie direkt darauf ansprechen und nicht warten, bis die Kinder von selbst kommen. Foto: Silvia Marks Die Sorgen der Kinder: Wie Eltern ihnen helfen können Schulangst, Stress mit Freunden, Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper: Kinder haben Sorgen und Nöte. Für Eltern ist es nicht leicht auszuhalten, ihr Kind unglücklich zu sehen. Und manchmal kommen sie gar nicht dahinter, was die kleine Seele quält.
Viele Nutzer setzen bei der Partnersuche auf Apps. Doch Stiftung Warentest deckte nun große Mängel beim Datenschutz auf. Foto: Fabian Sommer Dating-Apps versagen im Test beim Datenschutz Dating-Apps wissen mehr über ihre Nutzer als mancher enge Freund. Doch viele Apps schützen diese Informationen nicht. Im Gegenteil: Einige Anbieter teilen intimste Details mit Werbenetzwerken.