Wurstbrotrest nicht im Wald entsorgen

22.09.2020
Die Afrikanische Schweinepest soll sich in Deutschland nicht weiter ausbreiten - dabei kann jeder mithelfen. Tipps, was man zurzeit besser lassen sollte.
Afrikanische Schweinepest in Deutschland: Die gesamte Wildschwein-Population wird jetzt verstärkt bejagt. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Afrikanische Schweinepest in Deutschland: Die gesamte Wildschwein-Population wird jetzt verstärkt bejagt. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Hamburg (dpa/tmn) - Auf der Suche nach Pilzen sind momentan viele Menschen in den Wäldern unterwegs. Sie sollten jedoch Gebiete meiden, in denen Fälle der Afrikanischen Schweinepest aufgetreten sind, warnt die Tierschutzorganisation Vier Pfoten. Menschen können sich zwar nicht anstecken, aber das Virus unwissentlich verbreiten, etwa unter ihren Schuhsohlen.

Die gesamte Wildschwein-Population wird jetzt verstärkt bejagt. Pilzsucher und Spaziergänger sollten daher unbedingt auf den Wegen bleiben, um die ohnehin gestressten Tiere nicht zu stören, rät Vier Pfoten. Reste vom Wurstbrot gehören außerdem nicht in die Natur. Denn in roher Wurst oder Aufschnitt kann sich der Erreger monatelang halten. Ein Stückchen Salami auf dem Waldboden kann daher eine Kettenreaktion auslösen, indem sich ein Schwein daran infiziert.

Auch wer ins Ausland reist, sollte dort nicht quer durch die Wälder wandern. Denn zum Beispiel in Polen, den Balkanstaaten oder der Slowakei gibt es bereits vermehrt Schweinepest-Fälle. Schweinefleischprodukte und Räucherwaren aus diesen Ländern gehören entsprechend nicht ins Reisegepäck auf dem Weg nach Hause.

© dpa-infocom, dpa:200921-99-649405/3


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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