Würgende Katzen haben vielleicht Fremdkörper verschluckt

11.02.2019
Manchmal können Tierfreunde sich gar nicht vorstellen, was ihre Katzen alles verschlucken. Doch wenn Münzen, Ballons, Gummibänder, Ohrstöpsel, Murmeln oder Steine im Magen-Darm-Trakt des Stubentigers landen, ist schnelles Handeln angesagt.
Würgt eine Katze, sollten Halter sicherstellen, dass das Tier keinen Fremdkörper verschluckt hat. Im Zweifelsfall ist der Gang zum Tierarzt geboten. Foto: Axel Heimken
Würgt eine Katze, sollten Halter sicherstellen, dass das Tier keinen Fremdkörper verschluckt hat. Im Zweifelsfall ist der Gang zum Tierarzt geboten. Foto: Axel Heimken

Düsseldorf (dpa/tmn) - Wenn der Katzenhalter denkt, «das rutscht schon durch», irrt er sich. Wer seine Katze beim Zerkauen und Verschlucken von Fremdkörper beobachtet, sollte sein Tier sofort zum Arzt bringen, rät der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH).

Verschluckte Fremdkörper können zum Problem werden, wenn sie das Verdauungssystem des Tieres reizen, verstopfen oder verschließen. Scharfe Gegenstände wie Knochensplitter können die Speiseröhre verletzen. Und beim Spielen verschluckter Bindfäden oder Geschenkbänder können sich durch den gesamten Darm der Katze ziehen und ihre Darmwände schädigen. Die Folgen können unter anderem ein Darmverschluss oder Verletzungen im Magen-Darm-Trakt sein.

Das Verhalten der Katze verrät, ob ein Gegenstand im Katzenmagen liegt: Das Tier fängt dann vielleicht an zu würgen oder erbricht, es ist appetitlos oder lässt sich an einigen Stellen wie dem Bauch nicht anfassen, weil es Schmerzen hat.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Wenn eine Katze matt und müde ist und ständig hustet, sollte sie einem Tierarzt vorgestellt werden. Foto: Waltraud Grubitzsch Appetitlos und Husten: Katze lieber zum Tierarzt bringen Husten ist bei Katzen eigentlich nichts Ungewöhnliches. Sollte sich der Vierbeiner allerdings matt und lustlos zeigen, ist Vorsicht angebracht.
Bakterien, Staub, Fremdkörper: All das kann Hundeaugen reizen. Eine genaue Diagnose kann der Tierarzt erst nach einem Abstrich stellen. Foto: Ina Fassbender Bindehautenzündung kann bei Hunden viele Ursachen haben Egal ob Mensch oder Hund - eine Bindehautentzündung kann sehr unangenehm werden. Doch was verursacht die Erkrankung beim Vierbeiner? Und wie reagieren Tierhalter am besten?
Hunde haben einen sehr langen Gehörgang. Deshalb kann er sich leicht entzünden, zum Beispiel aufgrund von Parasiten. Foto: Florian Schuh Entzündete Ohren beim Hund sind ein Fall für den Tierarzt An einer Ohrenentzündung können auch Hunde leiden. Halter erkennen das, wenn ihre Vierbeiner den Kopf an Gegenständen reiben. Bestimmte Rassen sind sogar stärker betroffen als andere.
Pferdehalter sollten die Hufe ihrer Tiere täglich reinigen. Foto: Patrick Pleul/dpa Pferdehufe täglich auf Schmutz und Steine kontrollieren Hufpflege ist wichtig für die Gesundheit eines Pferdes. Die tägliche Kontrolle und ein Besuch beim Hufschmied alle sechs bis acht Wochen gehören dazu.