WLAN-Stecker sollten mindestens zwei Antennen haben

28.11.2018
Was tun, wenn bei einem älteren Laptop das Internet lahmt? Die Lösung ist ein WLAN-Stick. Als Netz-Beschleuniger funktioniert er aber nur, wenn er zwei Antennen mitliefert.
Wenn der alte Laptop das Internet drosselt, können Nutzer mit einem USB-WLAN-Stick nachhelfen. Allerdings sollte dieser zwei Antennen haben. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Wenn der alte Laptop das Internet drosselt, können Nutzer mit einem USB-WLAN-Stick nachhelfen. Allerdings sollte dieser zwei Antennen haben. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Hannover (dpa/tmn) - Mit einem USB-WLAN-Stick lässt sich etwa der Internetanschluss älterer Laptops beschleunigen. Die Stecker sollten aber mindestens zwei Antennen haben, sonst muss man bei der Datenrate mit deutlichen Abstrichen rechnen und bremst auch andere Geräte aus, wie die Fachzeitschrift «c't» (Ausgabe 24/2018) berichtet.

Mit nur einer Antenne komme man beim Standard 802.11ac (Wi-fi 5) maximal auf 433 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) brutto, heißt es im Bericht. Protokollbedingt liefere so ein Adapter auf Anwendungsebene aber bestenfalls rund 200 Mbit/s und das auch nur nah am WLAN-Router. Schnellere Nutzer im WLAN werden ausgebremst, weil das langsame Gerät demnach überproportional Sendezeit belegt. Zwei Antennen seien darum Minimum, drei oder vier besser. Zudem sollte der Stecker Dual-Band bieten, also sowohl auf 2,4 als auch 5 Gigahertz funken können.

Was man beim Kauf auch bedenken sollte: 2019 werden laut «c't» die ersten Router für den Standard 802.11ax (Wi-Fi 6) erscheinen. Möchte man die optimal nutzen, braucht man neue Adapter, die diesen Standard unterstützen. Viel mehr als 40 Euro sollte man aktuell nicht für einen USB-WLAN-Stick ausgeben, raten die Experten.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Pink auf metallgrauem Gehäuse: Der Dell Alienware 13 wird laut Hersteller einheitlich mit Glasfaserleitungen beleuchtet. Foto: Dell Virtuelle Realität auf Gaming-Laptops Zwei neue Gaming-Laptops kommen auf den Markt, die sich für Virtual-Reality-Anwendungen eignen. Außerdem sorgt ein Multiroom-Lautsprecher für vielfältigen Musikgenuss.
Mit Maschinen sprechen? Nach mittelmäßigen Anfängen soll das künftig immer besser funktionieren. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Die Techniktrends 2018 im Überblick Virtuelle Realität, smarte Lautsprecher – was heute als neuester Schrei gilt, ist bald schon wieder Schnee von gestern. Die neuesten digitalen Entwicklungen bringen vor allem Schwung in das Innenleben unserer Technik. Das ist für 2018 zu erwarten.
Wer seine Daten sicher verschlüsseln will, benötigt unbedingt ein gutes Passwort. Foto: Andrea Warnecke Der Schutz der Daten fängt auf dem eigenen Rechner an Wer seine Daten vor den Augen und dem Zugriff Fremder schützen will, muss sie verschlüsseln. Das klingt schwieriger als es ist, den eigentlich bringt Windows dafür schon alles mit. Wem das nicht reicht, für den gibt es gute und kostenlose Lösungen.
Defekte Netzteile sind brandgefährlich: Werden sie zurückgerufen, sollte man das ernst nehmen und nicht etwa selbst Hand anlegen. Foto: Kai Remmers/dpa-tmn Technik mit Risiken: Alles über Produktrückrufe Technik erleichtert den Alltag, kann ihn aber auch gefährlich machen - etwa wenn Leuchten, Akkus oder andere Geräte Defekte aufweisen. Um davon zu erfahren, braucht es die richtige Informationsquellen.