Wie schützt und pflegt man Hundepfoten im Winter?

18.01.2019
Hundepfoten sind ständig der Witterung ausgesetzt. Im Winter kann dies für die Vierbeiner schmerzhaft werden. Was können Besitzer tun, um die Pfoten des Tieres zu schützen?
Vor dem Winterspaziergang sollten Hundehalter die Pfoten des Hundes mit Vaseline einreiben. Das schützt vor Verletzungen durch Schneebrocken, Split und Streusalz. Foto: Benjamin Nolte
Vor dem Winterspaziergang sollten Hundehalter die Pfoten des Hundes mit Vaseline einreiben. Das schützt vor Verletzungen durch Schneebrocken, Split und Streusalz. Foto: Benjamin Nolte

München (dpa/tmn) - Während Hundehalter in dicken Winterstiefeln unbeschadet durch Streusplit und Schneematsch stapfen, wird der Winterspaziergang für den Hund mitunter zur Tortur: Schneebrocken verfangen sich im Fell zwischen den Zehen.

Spitzer Streusplit schneidet kleine Schlitze in die Ballen. Und zu allem Überfluss dringt in diese Läsionen Streusalz ein, das dann noch fies brennt, zählt die Organisation «Aktion Tier» die möglichen Gefahren für Vierbeiner auf.

Doch Hundebesitzer können einiges tun, um die Pfoten des Tieres zu schützen, erklärt «Aktion Tier». Zunächst sollten Hundefreunde das Fell im Zwischenzehenbereich mit einer Nagelschere vorsichtig kürzen. Auf diese Weise haften weniger Schneeklumpen an und beeinträchtigen den Schützling nicht beim Laufen.

Außerdem hilft es, die Pfoten vor dem Gassigehen mit Vaseline oder Melkfett einzureiben. Die Fettschicht isoliert die Pfotenunterseite und bildet eine Schutzschicht. Ganz empfindlichen Hunden kann man auch Schühchen anziehen, um besonders sensible Pfötchen vor Schlimmerem zu bewahren.

Nach dem Spaziergang empfehlen die Tierexperten, die Hundepfoten kurz unter lauwarmem Wasser abzuspülen und danach abzutrocknen. Dadurch werde Eis, Split und Salz herausgespült und könne keinen weiteren Schaden anrichten.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Beim winterlichen Spaziergang mit dem Hund sollten Halter darauf achten, dass das Tier immer in Bewegung bleibt - anderenfalls droht eine Unterkühlung. Foto: Benjamin Nolte So kommen Vierbeiner besser durch die dunkle Jahreszeit Hunde sollten das Haus auch im Winter verlassen. Allerdings müssen Halter einiges beachten. Für den Vierbeiner ist nämlich nicht nur Bewegung wichtig, sondern auch Schutz vor Verletzungen.
Schützen zwar, aber schränken ein: Hunde sollten deshalb auch im Winter ohne Schuhe für die Pfoten unterwegs sein. Foto: Florian Schuh Hunden lieber keine Schuhe anziehen Es gibt sie in grün, blau und pink. Mit warmem Innenfell oder aus Kunststoff. Hundeschuhe sollen nicht nur schick aussehen, sie sollen laut Hersteller auch vor Verletzungen schützen. Aber sind die Treter für Vierbeiner wirklich sinnvoll?
Bei Schnee und Eis besteht Rutschgefahr. Daher sollten Hundebesitzer ihre Vierbeiner bei einem Spaziergang an die Leine nehmen. Foto: Axel Heimken Hunde nicht auf nasse Holzstapel klettern lassen Wie Menschen müssen auch Hunde gelegentlich frische Luft schnuppern. Im Winter kann der Spaziergang für die Vierbeiner jedoch zur Gefahr werden. Halter sollten daher einige Regeln beachten.
Bei Eis und Schnee sollte Hundehaar besser kurz gehalten werden. Ansonsten drohen Verletzungen durch Eisrückstände. Foto: Andrew Milligan/PA Wire/dpa Hundehaar an Zehen regelmäßig kürzen Dass den Hund im Winter sein dickes Fell schützt, klingt zunächst logisch, stimmt aber nur teilweise. Denn besonders bei niedrigen Temperaturen ist es wichtig, Hundehaare eher kurz zu halten.