Wie in den 60ern: Neue Olympus-Systemkamera im Retro-Stil

03.03.2016
Elegant wie ein 60er-Jahre-Designwunder, doch technisch ausgereift wie ein heutiges Spitzenprodukt - das sind die Eigenschaften der neuen Olympus-Systemkamera. Die haben allerdings ihren Preis.
Retro-Stil versprüht die Olympus PEN-F. Links oben vom Objektiv ist Creative-Dial-Wahlrad zu erkennen. Foto: Olympus
Retro-Stil versprüht die Olympus PEN-F. Links oben vom Objektiv ist Creative-Dial-Wahlrad zu erkennen. Foto: Olympus

Hamburg (dpa/tmn) - Olympus hat ein neues Topmodell für seine im Retro-Stil gehaltene Systemkamera-Reihe Pen vorgestellt. Die PEN-F ähnelt in ihrem Metallgehäuse äußerlich stark der gleichnamigen Serie von Halbformatkameras, die das Unternehmen von 1963 an auf den Markt brachte.

Im Innern findet sich aber Hightech: Etwa der neue, 20 Megapixel große und tiefpassfilterlose Four-Thirds-Sensor, ein Fünf-Achsen-Bildstabilisator oder ein elektronischer OLED-Live-View-Sucher (2,36 Millionen Pixel). Auch ein dreh- wie schwenkbares Touchdisplay und WLAN sind mit an Bord.

Die PEN-F kann dank beweglichem Sensor auch ein aus acht Einzelaufnahmen zusammengesetztes 50-Megapixel-Fotos liefern (High Resolution Shot) und bietet ein neues Wahlrad (Creative Dial) auf der Vorderseite für den Zugriff auf Fotofilter, Bildfarbgestaltung sowie die Farb- und Monochrome-Profilsteuerung. In Serie sollen bis zu 10 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden können.

In Schwarz oder Silber-Schwarz ist das mit Akku und Speicherkarte 427 Gramm schwere PEN-F-Gehäuse für 1200 Euro zu haben. Zusammen mit dem Pancake-Zoom-Objektiv (14-42 mm/f 3,5-5,6) ruft Olympus für die Kamera 1400 Euro auf. 100 Euro mehr werden für das Kit aus Gehäuse und lichtstarker Festbrennweite (17 mm/f 1,8) fällig.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Lassen Tierfotografen ihre Kamera unbeaufsichtigt, kann so manche Überraschung passieren - wie hier in einem Wildtierpark in Südafrika. Foto: Halden Krog Eingefrorene Katzen und scharfe Hunde: So gelingen Tierfotos Ob die zahme Hauskatze oder der Tiger in freier Wildbahn: Tierfotos sind echte Hingucker. Der eine, perfekte Treffer ist aber schwer zu erzielen. Sowohl die Technik als auch die Eigenheiten der Tiere verlangen Hobbyfotografen einiges ab.
Auf Augenhöhe: Die schöneren Kinderfotos entstehen, wenn man die Perspektive angleicht und nicht einfach von oben herab fotografiert. Foto: Silvia Marks Auf die Knie und Ameisenscheiße: So gelingen Kinderfotos Schlafende Babys oder Kinder beim Spielen, am Strand oder vor dem Weihnachtsbaum: Diese Motive hat jeder im Familienalbum - nur eben mehr oder weniger gut. Doch mit ein wenig Körpereinsatz und Know-how kann fast jeder Kinder meisterlich fotografieren.
Kontraste und Schatten: Wer Gebäude fotografieren möchte, muss mit dem Licht planen und spielen. Foto: Arno Burgi Kirchen, Zimmer, Wolkenkratzer: So gelingen Architekturfotos Ob Eiffelturm oder Schloss Neuschwanstein, Strandbungalow oder Industrieruine, Gebäude sind beliebte Fotomotive. Wer sie richtig in Szene setzen will, hat vor allem mit drei Dingen zu kämpfen: Größe, Licht und Linien.
Beim Fotografieren von Bäumen sorgt ein Lichteinfall im 90-Grad-Winkel für mehr Plastizität. Foto: Patrick Pleul Natur-Fotos: Seitliche Sonne liefert Schattenspiele Ein beliebtes Motiv bei Hobbyfotografen sind Bäume. Jedoch kann es passieren, dass der Baum auf dem Foto weit weniger beeindruckt als beim tatsächlichen Anblick. Wer das verhindern will, achtet am besten auf den richtigen Lichteinfall.