Whatsapp erweitert seine Funktionen

06.05.2022
Antworten müssen nicht immer getippt werden. Besonders schnell und einfach ist es, mit Emojis zu reagieren. Das ging bei Whatsapp bislang nicht. Bislang.
Irgendwann beim nächsten Öffnen ist es so weit: Dann sollten Emoji-Reaktionen und die Datei- sowie Gruppengrößen-Erweiterungen auf dem Smartphone angekommen sein. Foto: Laura Ludwig/dpa-tmn
Irgendwann beim nächsten Öffnen ist es so weit: Dann sollten Emoji-Reaktionen und die Datei- sowie Gruppengrößen-Erweiterungen auf dem Smartphone angekommen sein. Foto: Laura Ludwig/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Ein Herz, der hochgereckte Daumen oder zum Dank gefaltete Hände: Whatsapp führt die Möglichkeit ein, mit Emojis auf Nachrichten zu reagieren. Dazu muss man einfach länger die betreffende Nachricht drücken, um eine Palette von Emojis angezeigt zu bekommen, die sich gleich als Antwort unter der Nachricht platzieren lassen. Die Palette soll in nächster Zeit noch ausgebaut werden, wie Meta-Tochter Whatsapp mitteilt.

Das Unternehmen hält Emoji-Reaktionen nach eigenem Bekunden für nützlich, um «schnell und humorvoll auf Nachrichten zu reagieren, ohne zu einer Informationsflut beizutragen.» Messenger-Konkurrenten wie etwa Signal bieten Emoji-Reaktionen als Feature schon länger an.

Nun auch Riesendateien versenden

Zudem hat Whatsapp die mögliche Gesamtgröße von Dateien, die in einer Nachricht versendet werden können, auf zwei Gigabyte (2048 Megabyte) angehoben. Bisher lag das Maximum nur bei 100 Megabyte.

Neu ist auch ein Zähler mit der verbleibenden Übertragungszeit für das Hoch- oder Herunterladen. Bei sehr großen Dateien sollten Nutzerinnen und Nutzer darauf achten, dass sie mit einem WLAN verbunden sind.

Mehr als 500 Menschen in einer Gruppe

Die dritte und letzte Whatsapp-Neuerung ist eine stufenweise Erweiterung der maximalen Teilnehmerzahl von Gruppen - und zwar auf bis zu 512 Menschen.

Whatsapp hat mit dem Verteilen der drei neuen Features begonnen. Sie kommen aber nicht alle auf einen Schlag, sondern nach und nach zu den Nutzerinnen und Nutzern.

© dpa-infocom, dpa:220506-99-187118/5

Mitteilung im Whatsapp-Blog


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
An Apps und Programmen für Videochats und Videokonferenzen mangelt es nicht. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn Videokonferenzen gegen Corona-Isolation Die Kneipen zu, die Familie weit weg: Zum Glück gibt es in Zeiten der Coronakrise technische Hilfe. Damit die soziale Isolation nicht total ist und man Freunde und Verwandte trotzdem sehen kann.
Der aktuelle Whatsapp-Kettenbrief schürt unnötig Panik. Sich mit den Datenschutzeinstellungen von Whatsapp - und allen anderen Apps - zu beschäftigen, ist aber eine gute Sache. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn Keine Whatsapp-Änderung bei Gruppenchats Was? Whatsapp hat heimlich die Einstellungen für Gruppenchats geändert? Das will ein Kettenbrief, der gerade kursiert, den Nutzerinnen und Nutzern weismachen. Allein: Es stimmt nicht.
Es muss nicht immer Whatsapp sein. Allerdings hat der Messenger in Deutschland wohl mit Abstand die meisten Nutzer. Foto: Henning Kaiser Funktionalität und Nutzerzahl: Was bei Messenger-Apps zählt Texte, Bilder, Videos, Telefonate: Messenger-Apps sind Kommunikations-Alleskönner. Ein Blick auf die Unterschiede lohnt sich. Und eventuell auch, seine Kontakte zu überzeugen. Es muss nämlich nicht immer Whatsapp sein.
Viele Informationen tippt man tagtäglich in die Messenger-App. Damit niemand mitlesen kann, sollte man auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung Wert legen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Chat-Alarm: Was man über Messenger wissen sollte Ein Smartphone ohne Messenger? Findet man nur noch selten. Das breite Angebot an entsprechenden Apps macht es möglich. Nutzer sollten Messenger-Anwendungen aber erst einmal gründlich unter die Lupe nehmen, bevor sie ihnen vertrauen und sie nutzen.