Welcher Computermonitor passt zu mir?

01.10.2019
Wer einen PC-Monitor kaufen will, hat die Qual der Wahl zwischen LCD, QLED und OLED. Die drei Arten unterscheiden sich auch durch den Preis. Doch nicht alle sind für jeden Nutzer gleich gut geeignet.
Nicht jeder Monitor ist für jeden geeignet: Wer sich einen neuen Monitor kauft, sollte vorab überlegen, wofür er ihn nutzen will. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
Nicht jeder Monitor ist für jeden geeignet: Wer sich einen neuen Monitor kauft, sollte vorab überlegen, wofür er ihn nutzen will. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Wer sich einen neuen Computermonitor kaufen möchte, kann unter anderem zwischen drei Arten wählen: LCD, QLED und OLED. Welcher Monitortyp der Beste sei, hänge vor allem vom eigenen Nutzerverhalten ab, erklärt Tüv Süd-Experte Florian Hockel.

Doch auch der Preis könne stark variieren. Die derzeit gebräuchlichsten und günstigsten Monitore seien LCD-Monitore mit einer schnellen Reaktionszeit bei kleinerem Farbspektrum - Voraussetzung für ein ruckelfreies Bild. «Dies ist auch bei gemischter und gelegentlicher Nutzung wichtig, um etwa einen Youtube- oder Nachrichtenbeitrag anzusehen, bei welchem es nicht vordringlich um eine hervorragende Bildqualität geht», erklärt Hockel.

Ein kleineres Farbspektrum ist demnach für Büroanwendungen und eine gemischte Nutzung ausreichend. Das kann die hobbymäßige Foto- oder Videobearbeitung sein, oder wenn man gelegentlich Filme schaut. Hier eignen sich 24- und 27-Zoll-Monitore mit der gängigen Auflösung von 1920 mal 1080 oder 2560 mal 1440 Pixel.

Filmfans und Gamer können von teureren Monitoren profitieren

«QLED-Monitore liegen preislich, verglichen mit LCD-Monitoren, um 20 bis 50 Prozent höher, je nach Größe und Auflösung. Die Investition lohnt sich vor allem für Gamer, Filmfans, Bild- und Video-bearbeitende Berufe», so Hockel. Gerade diese würden auch von schnellen und großen Monitoren ab 48 Zoll aufwärts profitieren.

Am teuersten sind derzeit noch OLED-Monitore, die ihren technischen Vorteil vor allem bei dunklen Szenen ausspielen können. «Hier wird ganz klar der Gaming-Aspekt und der Kontrast in den Vordergrund gerückt», so Hockel. Filmfans und Gamer seien auch diejenigen, die für diese Optimierungsoption Geld ausgeben.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN

Passende Anbieter

Das könnte Sie auch interessieren
Neue Spiele schon vor Veröffentlichung ausprobieren? Auf der Gamescom kein Problem. Für viele Gamer ist die jährliche Messe in Köln Pflichttermin. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn Mehr Events und scharfe Kostümregeln: Die Gamescom 2017 Mehr Platz, mehr Aussteller und mehr E-Sports. Die Videospielmesse Gamescom kommt in diesem Jahr mit größerem Angebot und neuer Tagesfolge - selbst die Kanzlerin schaut vorbei. Besucher sollten aber die Kostümregeln beachten.
Der Commodore 64 soll Anfang 2018 in einer modernisierten Neuauflage in den Handel kommen. Foto: Koch Media/dpa-tmn Computer-Klassiker C64 kommt 2018 als Mini-Neuauflage Für viele Menschen war der Comodore 64 in den 1980er Jahren der erste Computer, den sie buchstäblich in ihre Finger bekamen. Technisch war er irgendwann überholt. Nun kommt der C64 als Retroversion zurück.
Kleiner Held in großer Welt: «The Legend of Zelda: Breath of the Wild» bietet deutlich mehr Freiheiten und Möglichkeiten als andere Teile der populären Serie. Foto: Nintendo Freibeuter und Blutsauger: Highlights für das Spielejahr 2017 Seeschlachten im Internet, Roboter-Dinosaurier in freier Wildbahn und ein Vampir mit Gewissensbissen: Das Spielejahr 2017 wird bunt und abwechslungsreich. Wann Highlights wie das neue «Zelda» genau erscheinen, steht allerdings noch nicht fest.
Selbst eine App: Das Icon des Apple App Store auf einem iPhone. Foto: Andrea Warnecke Durchblick im App-Dschungel bekommen Das App-Angebot für Android- und iOS-Geräte ist riesig. Das macht es schwer, den Überblick zu behalten und die beste Anwendung für einen bestimmten Zweck zu finden.