Was Urlauber in Italien besser nicht machen sollten

19.07.2019
Urlauber unternehmen schon manchmal für Einheimische merkwürdige Dinge. In Italien können sie dafür oftmals, meistens mit saftigen Geldstrafen, sanktioniert werden.
Weil sie sich an der Treppe der Rialto-Brücke einen Kaffee kochten, wurden zwei deutsche Touristen zu einer fast 1000 Euro hohen Strafe verdonnert. Foto: Comune di Venezia
Weil sie sich an der Treppe der Rialto-Brücke einen Kaffee kochten, wurden zwei deutsche Touristen zu einer fast 1000 Euro hohen Strafe verdonnert. Foto: Comune di Venezia

Triest (dpa) - Immer wieder sorgen vor allem im Sommer kuriose Strafen für Touristen in Italien für Aufsehen. So verhängte zum Beispiel die Stadt Rom erst diese Woche eine Strafe von 500 Euro an einen Mann, der als römischer Senator verkleidet im Trevi-Brunnen gebadet hatte.

Ein Tourist, der in einer Hängematte geschlafen hat, muss in Italien eine saftige Strafen zahlen. Der Österreicher habe seine Matte zwischen zwei Bäumen an einem beliebten Stadtstrand in Triest aufgespannt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Weil das ein Verstoß gegen die Grünflächenregelung war, musste der 52-Jährige 300 Euro bezahlen.

Im Internet brach danach ein Sturm der Entrüstung los. «Absurde Strafe» oder «gebt ihm sofort das Geld zurück», hieß es jetzt in Kommentaren.

Zwei deutsche Touristen haben in Venedig an der Rialto-Brücke einen Kaffee gekocht - dafür sollen sie nun fast 1000 Euro Strafe zahlen. Die beiden 32 und 35 Jahre alten Berliner hätten es sich am Fuße der berühmten Brücke mit einem kleinen Kaffeekocher bequem gemacht, teilte die Stadt mit. Nach dem Hinweis eines Augenzeugen hätten Polizisten die beiden Backpacker zur Rede gestellt.

Die Deutschen mussten aber nicht nur Strafe zahlen - 650 Euro der Mann und 300 Euro die Frau. Sie wurden sogar aufgefordert, die Stadt zu verlassen. «Venedig muss respektiert werden. Und diese Schlechterzogenen, die denken, sie können in die Stadt kommen und machen, was sie wollen, müssen kapieren, dass sie (...) gestellt, bestraft und verbannt werden», erklärte Bürgermeister Luigi Brugnaro.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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