Was tun bei eingeklemmter Pfote?

01.02.2019
Klemmt sich eine Katze in einem Türspalt die Pfote ein, erkennt sie keinen Unterschied mehr zwischen Freund und Feind. Wie können Halter in solchen Situationen helfen und Verletzungen in der Zukunft vorbeugen?
Wenn der Tierfreund einer Katze mit eingeklemmter Pfote helfen will, sollte er zur Sicherheit Lederhandschuhe tragen. Foto: Frank Rupenhorst
Wenn der Tierfreund einer Katze mit eingeklemmter Pfote helfen will, sollte er zur Sicherheit Lederhandschuhe tragen. Foto: Frank Rupenhorst

Berlin (dpa/tmn) - Tierfreunde mit mehr als einer Katze im Haushalt freuen sich meist, wenn ihre Samtpfötchen zusammen spielen. Doch manchmal kann es auch dumm laufen - etwa wenn sich die Kätzchen durch einen Türspalt necken.

Und zwar auf der Seite, auf der die Tür in den Angeln hängt. Durch ein paar Stupser schwingt die Tür immer mehr zu - und schon passiert es, dass ein Pfötchen im Spalt einklemmt.

Es ist extrem schwierig, die Katze aus dieser für sie sehr schmerzvollen Situation zu befreien. Und sie wird nicht wie üblich reagieren: Wenn sie sich richtig eingeklemmt hat, beißt sie, warnt die Organisation Aktion Tier. Der Tierbesitzer sollte beim Befreiungsversuch Lederhandschuhe tragen, um sich zu schützen. Er müsse sich bewusst sein, dass die Katze in diesem Moment blind ist vor Schmerzen und es nicht böse meint, sich aber nicht anders zu helfen weiß.

Besser ist es, wenn es erst gar nicht soweit kommt. In Mehrkatzen-Haushalten sollten Tierbesitzer die Türen mit Keilen fixieren, rät die Aktion Tier. So vermeidet man Quetschungen oder gar Frakturen, die im ungünstigsten Fall Folge derartiger Unfälle sind.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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