Was taugt die Telefonberatung der Langstrecken-Airlines?

09.07.2019
Buchung fehlgeschlagen, Flug verpasst: Wer wenig Zeit hat, versucht es in solchen Fällen oft bei der Hotline seiner Fluggesellschaft. Doch wie ist die Beratung bei den großen Interkontinental-Airlines?
Die meisten Airlines konnten bei der Telefonberatung ihrer Langstrecken-Fluggäste in einem Test überzeugen. Foto: Armin Weigel
Die meisten Airlines konnten bei der Telefonberatung ihrer Langstrecken-Fluggäste in einem Test überzeugen. Foto: Armin Weigel

Buxtehude (dpa/tmn) - Die telefonische Beratung ist bei großen Langstrecken-Fluggesellschaften einem Test zufolge in aller Regel gut. Die Zeitschrift «Reise & Preise» (Ausgabe 3/2019) hat in dem Test die Reservierungszentralen und Hotlines von 20 interkontinental operierenden Airlines geprüft.

Darunter waren Lufthansa, Condor, Air France, Turkish Airlines, Emirates, Etihad und Thai Airways. Fazit der Zeitschrift: Nahezu alle Unternehmen wussten zu überzeugen.

Bei deutschsprachigen Callcentern wurden Fragen zum Beispiel nach Sonderessen, Kinderermäßigungen, Buchungsklassen und Übergepäck in der Regel in gut verständlichem Deutsch beantwortet, auch wenn das Center im Ausland lag, berichtet die Zeitschrift. In anderen Fällen kommen Flugreisende mit Englisch weiter.

Passagiere müssen meist zunächst eine Telefonanlage mit automatischem Sprachsystem durchlaufen. Bis man einen Mitarbeiter persönlich am Apparat hat, können je nach Airline ein paar Minuten vergehen. Dies gilt gerade in Stoßzeiten. Hier gab es große Unterschiede.

Während die Beratung selbst nach Ansicht der Tester meist gut war, ließ sich die richtige Rufnummer dafür zunächst häufig nur schwierig finden. Oft sei die Nummer auf der Webseite der Fluggesellschaft versteckt und nur für internetaffine Nutzer auf Anhieb auffindbar, kritisiert «Reise & Preise». Der Eindruck sei, dass einige Airlines den Telefonkontakt mit ihren Kunden nicht unbedingt wünschten.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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