Warum Hamster und Co. ein Bad im Sand gut tut

20.06.2019
Wasser meiden sie - aber ein Sandbad ist für kleine Nager wie Hamster oder Chinchillas genau das richtige. Dafür gibt es auch ganz praktische Gründe.
Das Fell braucht Pflege: Auch Hamster müssen baden - aber nicht in Wasser, sondern in Sand. Foto: Caroline Seidel/dpa-tmn
Das Fell braucht Pflege: Auch Hamster müssen baden - aber nicht in Wasser, sondern in Sand. Foto: Caroline Seidel/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Für Badespaß brauchen Hamster, Rennmäuse und Chinchillas nicht viel - ein Schälchen voll Sand reicht. Dabei sorgt das Suhlen und Räkeln nicht nur für eine willkommene Abkühlung, sondern dient vor allem der Fellpflege.

Sandbaden ist ein Muss für kleine Nager, erklärt die Zeitschrift «Ein Herz für Tiere» (Ausgabe 6/2019). Der feinkörnige Sand dringt tief in das Fell ein und befreit es von überschüssigem Fett, Feuchtigkeit, Schmutz und Ungeziefer.

Gleichzeitig steigert das tägliche Bad die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere. Besonders gut als Badewanne eignen sich Gefäße aus Ton, Keramik oder Metall.

Aufgestellt werden sie in ausreichender Entfernung zu Futter- und Wassernapf. So verschmutzt die Badestelle nicht sofort. Regelmäßig gereinigt werden muss sie aber trotzdem - am besten mit heißem Wasser und Bürste ungefähr ein- bis zweimal pro Woche.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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