Warnstreik in Berlin - Busse und Bahnen bleiben im Depot

15.02.2019
Verschlossene U-Bahnhöfe und leere Haltestellen - darauf muss man sich am Freitag in der Hauptstadt einstellen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden bis 12:00 Uhr bestreikt. Und auch danach wird es nicht gleich wieder rund laufen.
Eine Tafel weist in Berlin auf den BVG-Streik hin. Foto: Stephanie Pilick
Eine Tafel weist in Berlin auf den BVG-Streik hin. Foto: Stephanie Pilick

Berlin (dpa) - Hunderttausende Menschen in Berlin müssen an diesem Freitag auf dem Weg durch die Stadt improvisieren: Bis 12.00 Uhr fahren keine U-Bahnen, Straßenbahnen und so gut wie keine Stadtbusse.

Mit einem Warnstreik fordern die Beschäftigten mehr Geld und mehr Freizeit. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) erwarten, dass nach dem Warnstreik der Verkehr noch einige Stunden unregelmäßig ist.

Die S-Bahn fährt dagegen nach Plan und setzt auf den Linien 1 und 5 zusätzliche Züge ein. In Betrieb bleiben auch Busse auf einigen Linien am Stadtrand und die Fähren der BVG. Die Regionalzüge fahren planmäßig, doch in den Fahrradabteilen der Regio-Züge könnte es eng werden.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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