Warnstreik an Berliner Flughäfen zu Ende gegangen

07.01.2019
An den Berliner Flughäfen hatte am Montagmorgen das Sicherheitspersonal für mehrere Stunden gestreikt. Der Warnstreik führte zu erheblichen Einschränkungen für Passagiere.
Streikendes Sicherheitspersonal am Flughafen Schönefeld in Berlin. Foto: Bernd Settnik
Streikendes Sicherheitspersonal am Flughafen Schönefeld in Berlin. Foto: Bernd Settnik

Berlin (dpa) - An den Berliner Flughäfen ist am Montagmorgen der Warnstreik der Sicherheitsmitarbeiter kurz vor 9.00 Uhr zu Ende gegangen. «Der Warnstreik war gut organisiert, und wir sind zufrieden mit dem Ablauf», sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi.

Ab 5.00 Uhr hatten Sicherheitsleute in Tegel und Schönefeld ihre Arbeit für rund vier Stunden niedergelegt. Nach Angaben eines Flughafensprechers wurden an beiden Airports deshalb knapp 50 Verbindungen gestrichen. In Schönefeld wurden zudem rund 25 Flüge auf die Zeit nach dem Warnstreik verschoben.

Hintergrund waren die gescheiterten Verhandlungen zwischen Verdi und dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS). Die Gewerkschaft fordert für die bundesweit rund 23 000 Beschäftigten der Flugsicherheit einen Stundenlohn von 20 Euro. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 23. Januar angesetzt.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Wieder wird bei Lufthansa gestreikt. Foto: Nicolas Armer Streik an Flughäfen: Was Passagiere jetzt wissen müssen Von den Warnstreiks an mehreren Flughäfen sind morgen Zehntausende Reisende betroffen. Die Gewerkschaft Verdi hat im Tarifstreit im öffentlichen Dienst zu Warnstreiks an den Airports Frankfurt, München, Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und Hannover aufgerufen.
Ryanair ließ wegen fehlender Flugbegleiter europaweit Hunderte Verbindungen ausfallen. Foto: Francisco Seco/AP Ryanair hat wegen Streiks Hunderte Flüge gestrichen Mitten in der Ferienzeit legen viele Flugbegleiter bei Ryanair die Arbeit nieder. Am zweiten Streiktag in Spanien, Belgien und Portugal hielt sich der Unmut der Reisenden in Grenzen. Bei Entschädigungen für Streikfolgen stellt sich die Airline aber quer.
Die Ryanair-Passagiere wurden nicht so hart getroffen wie befürchtet. Etliche Maschinen starteten planmäßig. Foto: Andreas Arnold/dpa Streik der Ryanair-Piloten bisher ohne größere Folgen Der kurzfristige Ausstand der Piloten beim irischen Billigflieger Ryanair drohte die Weihnachts-Reisepläne von Tausenden Passagieren zu durchkreuzen. Nach dem Beginn des Streiks am Freitagmorgen ist von flächendeckenden Ausfällen nichts zu spüren. Bleibt das so?
Wieder wird bei Lufthansa gestreikt. Foto: Nicolas Armer Lufthansa-Streik: Kostenloses Umbuchen ist möglich