Vorsicht Sonne: Kaninchen sind hitzeempfindlich

21.06.2016
Für gesunde Kaninchen ist ein Außengehege prima. Allerdings brauchen die Tiere im Freien unbedingt einen Unterschlupf. Vor allem wenn es warm wird, heißt es: Ab in den Schatten.
Kaninchen brauchen Schatten, sobald die Temperatur auf über 20 Grad steigt. Foto: Alexander Heinl
Kaninchen brauchen Schatten, sobald die Temperatur auf über 20 Grad steigt. Foto: Alexander Heinl

München (dpa/tmn) - Sind Kaninchen im Außenstall, sollten Halter immer auf ein schattiges Plätzchen für die Tiere achten. Schließlich verbringen die Nager in freier Wildbahn heiße Tage in ihren unterirdischen Bauten, heißt es in der Zeitschrift «Ein Herz für Tiere» (Ausgabe Juli 2016).

Die Tiere sind sind sehr hitzeempfindlich. Bei mehr als 20 Grad und Sonnenschein könne es ohne Schatten schon riskant für die Tiere werden. Außerdem vertragen Kaninchen keine Feuchtigkeit - Halter dürfen sie also nicht einfach baden oder nass spritzen. Auch, wenn die Tiere im Schatten oder im Haus sind, kann es ihnen zu heiß werden. Dann hilft mitunter ein nasses Handtuch über dem Gehege.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Eine Wespe sitzt auf einem mit Butter und Marmelade bestrichenen Vollkornbrot. Besonders gegen Ende ihres Zyklus suchen die Tiere vermehrt nach Zucker. Foto: Karl-Josef Hildenbrand (Archiv) Wespen wieder aggressiver: Auf keinen Fall anpusten Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen - und so auch die Zeit der Wespen. Ihr natürlicher Zyklus lässt die Tiere aggressiver werden, denn sie sind nun hartnäckig auf der Suche nach Zucker. Im Falle einer Konfrontation helfen altbewährte Strategien.
Bei starker Hitze können Futterpflanzen austrocknen. Deswegen sind Weidetiere im Sommer auf die Hilfe ihrer Halter angewiesen. Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa Bei Sommerhitze an Zufütterung für Weidetiere denken Die Temperaturen steigen. Für Halter von Weidetieren ist die Wetteränderung nicht unproblematisch. Denn die Hitze hat einen negativen Effekt auf das Futter.
Mancherorts feiert man den längsten Tag des Jahres mit einem Sonnenwendfeuer. Doch die verwendeten Holzhaufen machen Igeln, Eidechsen und Mäusen das Leben schwer. Foto: Peter Steffen/dpa Sonnenwendfeuer können für Tiere gefährlich werden Der längste Tag des Jahres steht kurz vor der Tür. In vielen Teilen Deutschlands feiert man ihn mit einem Sonnenwendfeuer. Für manche Tiere ist das jedoch kein angenehmes Ereignis.
Gleich acht Bundesländer haben ab nächster Woche Ferien. Staus sind deshalb, wie hier auf der A3, zu erwarten. Foto: Marius Becker Countdown zum Superstau mit Beginn der Ferien Mit den Ferien kommen die Staus. Ab dem Wochenende ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Besonders die Autobahnen Richtung Süden, in ost-westlicher Richtung, in Norddeutschland sowie zur Küste werden besonders stark befahren sein.