Von Algebra bis Analysis: Schwierige Aufgaben per App lösen

21.04.2020
Mancher steht mit der Mathematik auf Kriegsfuß. Doch oft muss einfach eine Lösung für eine Aufgabe her. Und zwar nicht irgendeine, sondern die richtige. Dann kann - wie so oft - das Smartphone helfen.
Die kostenlose App Photomath erfasst mit der Smartphone-Kamera sowohl gedruckte als auch handgeschriebene Mathe-Aufgaben und zeigt dann das richtige Ergebnis sowie die Lösungswege an. Foto: Photomath/dpa-tmn
Die kostenlose App Photomath erfasst mit der Smartphone-Kamera sowohl gedruckte als auch handgeschriebene Mathe-Aufgaben und zeigt dann das richtige Ergebnis sowie die Lösungswege an. Foto: Photomath/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Man stelle sich vor, es gäbe eine App, mit der man einfach die komplizierte Mathe-Aufgabe scannt - und das Smartphone spuckt ohne Murren die Lösung aus. Kein Problem: Diese App gibt es.

Sie heißt Photomath und ist kostenlos für Android und iOS verfügbar. Die Anwendung ist nicht nur für Eltern ein Gewinn, die die Hausaufgaben ihrer Kinder überprüfen wollen. Sie kann auch durchaus Schülern beim Lernen oder bei der Prüfungsvorbereitung helfen. Denn Photomath zeigt nicht nur das richtige Ergebnis an, sondern auch den detaillierten Lösungsweg beziehungsweise die Lösungswege an.

Erstaunlich ist, dass die App via Smartphone-Kamera nicht nur gedruckte Aufgaben erfassen kann. Auch Handgeschriebenes erkennt sie zuverlässig - und das auch noch offline. Man muss also nicht zwingend eine Internetverbindung haben, um Gleichungen und Co lösen zu lassen.

Ob einfache Arithmetik, Bruchrechnen, Algebra, Trigonometrie, Analysis oder Statistik: Photomath ist in praktisch allen Mathematikbereichen zu Hause. Und obendrauf gibt es noch einen gut ausgestatteten, wissenschaftlichen Taschenrechner.

Photomath für Android

Photomath für iOS

Informationen zu Photomath


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Apple-Chef Tim Cook stellt in Chicago die neue iPad-Version vor. Foto: Christoph Dernbach Bildungsmarkt: Apple setzt auf Datenschutz und High-End-Apps Apple hat viele Jahre den Schulmarkt mit dem Mac und dem iPad dominiert. Doch inzwischen wird das digitale Klassenzimmer immer häufiger von Google bestückt. Beim großangelegten Comeback-Versuch baut Apple nun auf strengen Datenschutz und auf aufwendige Apps.
Für jeden Gefühlsausdruck das passende Zeichen: Die Auswahl an Emojis ist inzwischen riesig - der Umgang mit ihnen wird jedoch immer komplexer. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Der richtige Umgang mit Emojis und Co Ein Smiley hier, ein Herzchen da - in Chats und Nachrichten wimmelt es nur so von Emojis. Ihr Siegeszug ist kein Zufall, sagen Forscher. Doch Vorsicht: Mit den Bildchen liegt man manchmal total daneben.
Spätestens, wenn man Dinge vernachlässigt, die unzweifelhaft wichtiger sind als das Smartphone, hat man ein ernstzunehmendes Problem. Foto: Bildagentur-online/Tetra-Images Im Bann des Displays: Was gegen Handysucht hilft Es ist ein kleines, nützliches Gerät. Doch wenn man nicht aufpasst, kann das Smartphone Suchtpotenzial entfalten: Im Hirn des Nutzers spielen sich dann ähnliche Dinge ab, wie bei Glücksspielern, die vor einem Automaten sitzen.
Kinder, die beim kleinen Einmaleins noch etwas unsicher sind, können etwa mit «Das kleine 1x1» von Ravensburger nacharbeiten. Foto: Ravensburger/dpa-tmn Mit Lernsoftware in der Schule gegensteuern Wissenslücken bei Schülern müssen kein Drama sein - wenn man sie rechtzeitig entdeckt und Versäumtes oder nicht Verstandenes nacharbeitet. Lernsoftware kann dabei helfen - und Kinder wie Jugendliche zusätzlich motivieren.