Virenverseuchte Weihnachtsgrüße per Mail im Umlauf

21.12.2018
Weihnachtspost, über die sich keiner freut: Kriminelle verschicken derzeit Grüße zum Fest per E-Mail. Empfänger sollten daher bei angehängten Word-Dateien besonders vorsichtig sein - sie könnten Viren mitliefern.
Wer Word-Dateien mit den Namen «greetingcard.doc» oder «Christmas Card.doc» per E-Mail erhält, sollte sie auf keinen Fall öffnen. Sie enthalten SChadsoftware. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Wer Word-Dateien mit den Namen «greetingcard.doc» oder «Christmas Card.doc» per E-Mail erhält, sollte sie auf keinen Fall öffnen. Sie enthalten SChadsoftware. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Hannover (dpa/tmn) - Über Mails mit Weihnachtsgrüßen freut sich eigentlich jeder. Das nutzen Kriminelle mit dem Ziel aus, Viren auf die Rechner ihrer Opfer zu bringen, warnt das Landeskriminalamt Niedersachsen.

Wer Mails mit vermeintlichen Grußkarten im Anhang bekommt, sollte sich zweimal überlegen, ob er diese öffnet - insbesondere, wenn der Text in der Mail auf Englisch verfasst ist. Denn in den Word-Dateien, die Namen wie «greetingcard.doc» oder «Christmas Card.doc» tragen, sind sogenannte Makroviren verborgen.

Diese Viren laden Schadsoftware aus dem Netz nach, wenn man die Dateien mit Microsoft Office auf Windows-Rechnern öffnet. Die Bedrohung, die von den Anhängen ausgeht, wird den Angaben zufolge derzeit noch nicht von allen Virenscannern erkannt.

LKA-Warnung


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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