Viele sind mit Internet im Hotel unzufrieden

04.07.2019
Durchs Internet surfen oder hier und da mal etwas lesen - das ist auch an Computern in Hotel-Lobbys, Cafés oder an Flughäfen sehr gut möglich. Aber wie sieht es beispielsweise mit einem Mailcheck aus?
Mit der Qualität des Internetangebots in deutschen Hotels sind viele Verbraucher unzufrieden. Foto: Caroline Seidel
Mit der Qualität des Internetangebots in deutschen Hotels sind viele Verbraucher unzufrieden. Foto: Caroline Seidel

Berlin (dpa/tmn) - Nach Restaurants suchen, E-Mails checken, Urlaubsbilder posten: Dafür brauchen Reisende eine schnelle, stabile Verbindung ins Netz. Doch mit der Qualität des Internetangebots in deutschen Hotels ist fast jeder zweite Internetnutzer unzufrieden (46 Prozent).

Das zeigt eine Umfrage von Bitkom Research. Mehr als jeder Dritte ist zudem mit dem WLAN-Zugang nicht zufrieden (37 Prozent). Auch die digitale Ausstattung in Ferienwohnungen und -häusern in Deutschland bewertet etwa ein Drittel kritisch - so sind 31 Prozent dort mit der Internetqualität unzufrieden sowie 34 Prozent mit dem WLAN-Zugang. Telefonisch befragt wurden 1004 Menschen ab 16 Jahren in Deutschland.

Grundsätzlich sind öffentliche Rechner in Hotel-Lobbys, Cafés oder an Flughäfen fürs Surfen geeignet. Abstand sollte man aber davon nehmen, sich an solchen PCs bei seinen Benutzerkonten für Dienste anzumelden, warnt das Verbraucherportal «Mobilsicher.de». Insbesondere das E-Mail-Konto und Onlinebanking sind tabu. Aber auch mit dem Log-in bei sozialen Netzwerken oder Shopping-Seiten tut man sich keinen Gefallen. Denn für den Nutzer sei es unmöglich zu überprüfen, ob nicht vielleicht eine Schad- oder Spionagesoftware alle Tastatureingaben mitschneidet.

Wer auch auf Reisen viel am Rechner arbeiten muss und deshalb das eigene Notebook mitnimmt, sollte im Hinterkopf behalten, dass das Gerät verloren gehen oder entwendet werden könnte. Deshalb ist es sinnvoll, zumindest die wichtigsten Daten, am besten aber die ganze Festplatte beziehungsweise den ganzen Speicher zu verschlüsseln. Das gilt auch für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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