Viele falsche Mails an Paypal- und Amazon-Kunden im Umlauf

05.05.2016
Wer im Internet mit Paypal bezahlt oder bei Amazon einkauft, sollte seine Mails genau prüfen. Denn derzeit kursieren Phishing-Mails, die genau auf diesen Kundenkreis abzielen und extrem authentisch wirken. In ihnen etnhaltene Links sollten nicht geöffnet werden.
Amazon- und Paypal-Kunden erhalten derzeit Phishing-Mails. Beim Lesen der Mails sollten sie daher sehr vorsichtig sein. Foto: Jochen Lübke
Amazon- und Paypal-Kunden erhalten derzeit Phishing-Mails. Beim Lesen der Mails sollten sie daher sehr vorsichtig sein. Foto: Jochen Lübke

Düsseldorf (dpa/tmn) - Vor Phishing-Mails, die derzeit gehäuft auf Kunden von Paypal und Amazon abzielen, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Bei dem Bezahldienst Paypal geht es um diverse Varianten einer angeblichen «Bestätigung Ihrer Zahlung an Ticket Online Consulting GmbH», die den Empfänger zum Anklicken des Buttons zum Stornieren der Zahlung und zur Eingabe von Daten verleiten soll. Bei den gefälschten Amazon-Mails handelt es sich um die angebliche «Sperrung ihres Amazon.de Kontos!».

Die teils persönliche Ansprache und das seriös wirkende Erscheinungsbild, das sich den Experten zufolge auch auf den zweiten oder dritten Blick nicht von echten E-Mails der jeweiligen Unternehmen unterscheidet, machen diese aktuellen Phishing-Bedrohungen besonders gefährlich. In allen Fällen sei ein Klicken auf Links oder Anhänge und das Eingeben von Daten tabu.

Am besten löscht man die Mails gleich. Wer sich unsicher ist, was die Echtheit solcher Mails angeht, kann telefonisch mit den Unternehmen Kontakt aufnehmen oder deren Internetadressen von Hand in die Adresszeile des Browsers eingeben, um sich einzuloggen und einen Blick auf das Nutzerkonto zu werfen, raten die Verbraucherschützer.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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