Verlassene Vogelkinder: Nicht immer aus dem Nest gefallen

25.05.2016
Tierschutzorganisation Peta: Ob ein verlassenes Vogelkind tatsächlich aus dem Nest gefallen ist, verrät das Gefieder. Ist es wirklich noch nicht flügge, können Tierfreunde helfen.
Flügge oder nicht flügge? Am Gefieder lässt sich erkennen, ob ein Vogeljunges tatsächlich aus dem Nest gefallen ist. Foto: Carsten Rehder
Flügge oder nicht flügge? Am Gefieder lässt sich erkennen, ob ein Vogeljunges tatsächlich aus dem Nest gefallen ist. Foto: Carsten Rehder

Stuttgart (dpa/tmn) - Wer ein Vogeljunges findet, sollte auf das Gefieder achten. Hat der kleine Vogel Federn, kann man davon ausgehen, dass er schon flügge ist.

In diesem Fall reicht es aus, das Tier auf einen nahegelegenen Baum oder in einen dichten Strauch zu setzen. Von dort aus kann er seine ersten Flugversuche starten, erläutert die Organisation Peta.

Wird ein weitgehend nacktes Tier unter einem Vogelnest gefunden, ist es mit großer Wahrscheinlichkeit tatsächlich aus dem Nest gefallen. In diesem Fall sollte das Vogelkind vorsichtig hochgenommen und zurück ins Nest gesetzt werden.

Findet man in der Nähe kein Nest, kann ein Ersatznest hergerichtet werden. Dazu wird ein Körbchen mit Stroh ausgelegt und in der Nähe aufgehängt. Wenn auch nach mehreren Stunden kein Elterntier in der Nähe auftaucht, sollte man ein Tierheim oder eine Auffangstation für Wildtiere benachrichtigen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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