USA-Reisende müssen mehr Zeit am Flughafen einplanen

10.01.2019
Die Haushaltssperre für Teile der US-Regierung hat auch Auswirkungen für Reisende. Weil sich Tausende Regierungsmitarbeiter im Zwangsurlaub befinden, kann es auf den Flughäfen der USA zu Verzögerungen kommen.
Wegen des Shutdowns müssen Reisende an US-Flughäfen mit längeren Wartezeiten rechnen. Foto: Justin Lane/Archiv
Wegen des Shutdowns müssen Reisende an US-Flughäfen mit längeren Wartezeiten rechnen. Foto: Justin Lane/Archiv

Washington (dpa/tmn) - Reisende in den USA müssen wegen des «Shutdowns» derzeit mit längeren Wartezeiten an den Flughäfen rechnen. Darauf macht das Auswärtige Amt (AA) in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für die USA aufmerksam.

Verzögerungen sind bei den Sicherheitskontrollen an den US-Airports möglich. Reisende sollten möglichst frühzeitig am Flughafen erscheinen.

Wegen der andauernden Haushaltssperre sind zudem viele Nationalparks und Museen in den USA derzeit geschlossen, wie das AA bestätigt. In den meisten geöffneten Parks gibt es laut US National Park Service keine von der Behörde angebotenen Dienstleistungen für Besucher mehr - etwa öffentliche Toiletten, Müllsammlung und Straßenpflege.

Durch den «Shutdown» in den USA wurden rund 800.000 Regierungsmitarbeiter in den Zwangsurlaub geschickt oder sie müssen zunächst ohne Bezahlung weiterarbeiten.

Reise- und Sicherheitshinweise für die USA

Webseite des National Park Service (Englisch)


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Weil Mitarbeiter der Transportsicherheitsbehörde TSA zu Hause bleiben, sollten Reisende längere Wartezeiten am Flughafen einplanen. Foto: Brynn Anderson/AP/Archiv Der «Shutdown» hält an: Einschränkungen für USA-Reisende Warteschlangen am Flughafen, geschlossene Museen und Nationalparks, ungepflegte Grünanlagen - USA-Reisende treffen derzeit auf einige Probleme. Der «Shutdown» geht weiter.
Blick auf den Berg Half Dome im Yosemite Nationalpark in den USA. Foto: Tracie Cone/Archiv Einschränkungen in US-Nationalparks wegen des «Shutdowns» Seit fast zwei Wochen liegen die Regierungsgeschäfte in den USA auf Grund einer Haushaltssperre zum Teil lahm. Auch zahlreiche Nationalparks, Monumente und Gedenkstätten sind davon betroffen. Reisende müssen daher mit Einschränkungen rechnen.
Touristen am Strand in Varadero in Kuba: Dort hat Hurrikan «Irma» schwere Schäden verursacht. Foto: Desmond Boylan/AP/dpa Nach Hurrikan «Irma»: Auswirkungen für Urlauber Die Auswirkungen des Hurrikans «Irma» für Urlauber sind je nach Region sehr unterschiedlich. In einigen Reisegebieten gab es massive Schäden, in anderen Regionen herrscht schon fast wieder Normalbetrieb.
Ein Polizist bewacht in Sri Lanka einen Tatort. Das Auswärtige Amt hat die Lage in dem Land neu bewertet. Foto: Gemunu Amarasinghe/AP/dpa Auswärtiges Amt bewertet Sicherheitslage in Sri Lanka neu Nach den Anschlägen vom Ostersonntag gibt es in dem Inselstaat verschärfte Sicherheitsvorkehrungen. Das deutsche Auswärtige Amt rät zwar nicht mehr von Reisen ab, hat aber neue Hinweise für Touristen veröffentlicht.