Tui nennt Preise für den neuen Flex-Tarif

11.01.2021
Ein bisschen mehr bezahlen, aber dafür auch kurzfristig stornieren können: Das bietet Tui mit dem neuen Flex-Tarif - und nennt nun die genaue Höhe der Aufschläge abhängig vom Reisepreis.
Tui bietet gegen Aufpreis einen Flex-Tarif - mit kostenloser Umbuchungs- und Stornooption bis 14 Tage vor Abreise an. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Tui bietet gegen Aufpreis einen Flex-Tarif - mit kostenloser Umbuchungs- und Stornooption bis 14 Tage vor Abreise an. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Hannover (dpa/tmn) - Noch bis 14 Tage vor Abreise kostenlos umbuchen oder stornieren: Diese Option bietet Tui Deutschland gegen Aufpreis seit kurzem für alle Flugpauschalreisen. Der Reiseveranstalter hat nun die Preise für den neuen Flex-Tarif veröffentlicht.

Die Aufschläge gelten pro Reisebuchung bei Tui oder der Luxusmarke Airtours und sind gestaffelt. Bei einer Reise bis 2500 Euro liegt der Aufschlag für den Flex-Tarif gegenüber dem Normalpreis bei 39 Euro, teilt Tui mit. Eine mehrköpfige Familie mit einem Reisepreis bis 4000 Euro zahlt 69 Euro zusätzlich. Kostet die Reise bis 6000 Euro, sind es 99 Euro extra. Bei einem Preis bis 10 000 Euro werden für die Flex-Option 199 Euro zusätzlich fällig, bei bis zu 20 000 Euro sind es 399 Euro extra. Und bis Ende Januar 2021 sind die neuen Flex-Tarife laut Tui ohne Aufpreis buchbar.

In der Luftfahrt und bei der Buchung von Hotels haben sich mehrere Tarife mit unterschiedlichen Umbuchungs- und Stornooptionen schon vor längerer Zeit etabliert. Bei Pauschalreisen ist dieses abgestufte System aber neu. Größtmögliche Flexibilität werde ab jetzt dauerhafter Bestandteil des Angebots, erklärt Tui.

Angesichts der anhaltenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie bieten viele Reiseveranstalter aktuell großzügige Umbuchungs- und Stornomöglichkeiten an. Hintergrund ist, dass Reisen derzeit nur schwer planbar sind, etwa wegen wechselnder Einreisebestimmungen. Im Jahr 2020 mussten viele Urlaube abgesagt oder verschoben werden.

© dpa-infocom, dpa:210111-99-978785/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Abheben im Ferienflieger - oder lieber doch nicht? Um Kunden anzulocken, bieten viele Reiseveranstalter jetzt Aufpreis-Tarife, die kurzfristige Gratis-Storno erlauben. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa-tmn Gegen Aufpreis: Auch FTI führt Option für Urlaubsstorno ein Pauschalurlaub mit Aufpreis und flexiblen Stornomöglichkeiten setzt sich bei den großen Veranstaltern durch - wegen den unsicheren Reiseaussichten aufgrund der Pandemie. Jetzt ist auch FTI dabei.
Urlauber am Strand von Arenal auf Mallorca: Reisen sind auch 2021 mit einer großen Unsicherheit behaftet. Foto: Clara Margais/dpa/dpa-tmn Was taugen die neuen Gratis-Storno-Tarife? Mehr bezahlen und dafür auch kurzfristig ohne Stornogebühren den Urlaub absagen können: Dieses Angebot machen gerade viele große Pauschalreiseanbieter. Verbraucher sollten aber genau hinschauen.
Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei - daher ist das Reisen in diesem Jahr mit größeren Risiken behaftet als sonst. Foto: Roland Weihrauch/dpa/dpa-tmn Pauschalreise oder Individualreise buchen? Wer bringt mich im Ernstfall nach Hause? An wen kann ich mich wenden, wenn im Urlaub etwas schief läuft? Nicht nur, aber gerade wegen Corona sind das wichtige Fragen. Es kommt auf die Reiseform an.
Wegen der Corona-Pandemie sind in den vergangenen Wochen praktisch alle Reisen ins Wasser gefallen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Was für und was gegen Reisegutscheine spricht Die Rechtslage ist eindeutig: Verbraucher müssen keine Reisegutscheine akzeptieren. Ihnen steht eine Rückzahlung zu. Doch gibt es Gründe, vielleicht doch einen Gutschein zu wählen?