«Tropico» bietet Spaß für Bananen-Dikatoren

08.03.2019
«Tropico» ist auf dem PC schon lange eine Institution unter den Strategie-Spielen. Jetzt können sich auch iPad-Besitzer mit Hang zur Korruption und Alleinherrschaft zum soften Insel-Diktator aufschwingen.
Industriestaat? Touristenperle? Oder ganz was anderes? In «Tropico» errichten Spieler auf einer Tropeninsel den Staat ihrer Wahl. Screenshot: Feral Interactive/dpa-tmn Foto: Feral Interactive
Industriestaat? Touristenperle? Oder ganz was anderes? In «Tropico» errichten Spieler auf einer Tropeninsel den Staat ihrer Wahl. Screenshot: Feral Interactive/dpa-tmn Foto: Feral Interactive

Berlin (dpa/tmn) - Die Jahre der Aufopferung (und Bestechungen) haben sich gelohnt: Endlich ist man «El Presidente» einer kleinen Insel in der Karibik geworden. Denn «Tropico» gibt es nun auch für das iPad.

Doch leider kann sich El Presidente nicht zurücklehnen und das Wetter genießen. Das Volk möchte zufriedengestellt werden. Und gelingt das nicht, warten schon einige andere Anwärter auf den Präsidenten-Job im Hintergrund, die jetzt schon Intrigen schmieden.

Um die Bananenrepublik erfolgreich zu führen, muss die Kasse klingeln. Das kann auf verschiedene Weisen erreicht werden: Industrie ansiedeln, Tourismus fördern, andere Staaten anbetteln oder das Volk ausbeuten. Letzteres ist allerdings nicht empfehlenswert.

Das Volk auf seiner Seite zu haben, ist am Wichtigsten in «Tropico». Sonst begehrt es auf und die schöne Zeit an der Spitze ist schnell vorbei. Deswegen ist das Ohr am Volksmund ziemlich entscheidend. Vielleicht wollen die Menschen einen stärkeren religiösen Einfluss, vielleicht aber auch die Ehe für alle? Vielleicht müssen auch die Wahlzettel für das «richtige» Ergebnis noch einmal ausgezählt werden? Wer weiß das schon?

Das sind nur zwei von unzähligen Entscheidungswegen, Aufbaustrategien und Intrigen, die jede Partie von «Tropico» abwechslungsreich halten. Für 12,99 Euro werden iPad-Besitzer - ohne Störung durch weitere In-App-Käufe - zum Alleinherrscher.

Tropico im iTunes Store


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Neue Spiele schon vor Veröffentlichung ausprobieren? Auf der Gamescom kein Problem. Für viele Gamer ist die jährliche Messe in Köln Pflichttermin. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn Mehr Events und scharfe Kostümregeln: Die Gamescom 2017 Mehr Platz, mehr Aussteller und mehr E-Sports. Die Videospielmesse Gamescom kommt in diesem Jahr mit größerem Angebot und neuer Tagesfolge - selbst die Kanzlerin schaut vorbei. Besucher sollten aber die Kostümregeln beachten.
«Urban Empire» lässt Spieler ihre eigenen Städte bauen und auch deren politisches Geschick lenken. Foto: Kalypso Politiksumpf und ein Barbar in der Wüste - Neue PC-Games Politikzirkus und Säbelrasseln: Politische Intrigen gibt es in «Urban Empire», und «Lost Sector Online» ruft Taktiker auf den Plan. «Memoranda» verspricht exzentrische Abenteuer. «Conan Exile» und «For Honor» sind was für hartgesottene Actions-Fans.
Beim Shooter «Shadowgun Legends» gibt es von allem viel: Waffen, Ausrüstung und Level. Foto: Madfinger Games Neue mobile Spiele: Jeder gegen jeden und alle gegen alle Der «Battle Royal»-Spielmodus bahnt sich seinen Weg auf Tablets und Smartphones. Mit «PlayerUnknown's Battlegrounds» und «Fortnite» wollen die beiden Platzhirsche des Genres auch unterwegs für nervenaufreibende Kämpfe sorgen.
In «Surviving Mars» wird der Spieler zum Manager einer Mars-Kolonie und muss mit Rohstoffen und Energie haushalten. Foto: Koch Media Neue Videospiele: Marsmission und Piraten-Abenteuer Mehrspielerfreunde in die Wanten: Mit «Sea of Thieves» gibt es etwas für Freunde von Piraten und Ko-op-Games zu tun. Auch wer in die Ferne schweift, kommt in diesem Monat bei den neuen Videospielen auf seine Kosten - zum Beispiel als Marskolonist.