Touristen bekommen freie Fahrt mit Bus und Bahn in Innsbruck

28.11.2019
Die Alpenmetropole Innsbruck empfängt Besucher ab dem 1. Mai mit einem besonderen Angebot: Im öffentlichen Nahverkehr fahren Übernachtungsgäste dann im gesamten Stadtgebiet kostenlos mit.
Mit der neuen «Welcome Card» können Innsbruck-Besucher Bus und Bahn im gesamten Stadtgebiet kostenlos nutzen. Foto: Daniel Karmann/dpa
Mit der neuen «Welcome Card» können Innsbruck-Besucher Bus und Bahn im gesamten Stadtgebiet kostenlos nutzen. Foto: Daniel Karmann/dpa

Innsbruck (dpa) - Viele Touristen dürfen künftig kostenlos den öffentlichen Nahverkehr im österreichischen Innsbruck nutzen. Nötig ist dafür ab 1. Mai nurmehr eine «Welcome Card», die rund die Hälfte der Unterkünfte in der Region Innsbruck ausgibt, teilte die Stadtmit. Außerdem müssen die Touristen mindestens zwei Übernachtungen in Innsbruck gebucht haben.

«Urlauber nutzen den öffentlichen Verkehr meist zu anderen Zeiten als Einheimische, die zur Arbeit oder zur Schule fahren. Dass Urlaubsgäste aus aller Welt nun unkompliziert den städtischen Verkehr nutzen können, bringt so eine Auslastung vor allem in schwächeren Zeiten», sagte demnach Martin Baltes, Geschäftsführer der Innsbrucker Verkehrsbetriebe. «Das ist ein Vorteil für alle.»

Bislang erhielten Gäste mit der «Welcome Card» verschiedene Vergünstigungen etwa in Schwimmbädern und konnten zahlreiche Linien rund um die Stadt kostenlos nutzen. Das Stadtgebiet Innsbruck kommt nun neu dazu. Innsbruck sei damit die erste Landeshauptstadt in Österreich mit einem solchen Angebot, heißt es in der Mitteilung. Derzeit kostet in Innsbruck eine Einzelfahrt 2,50 Euro, ein 24-Stunden-Ticket ist für 5,80 zu haben.

Infos zur Welcome Card


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Seit Ende Juni gelten im Großraum Innsbruck und in den Bezirken Reutte sowie Kufstein an Wochenenden Fahrverbote. Ziel ist es, dass die Reisenden nur die Autobahn nutzen. Foto: Angelika Warmuth Tirol weitet Fahrverbote auf die Skisaison aus Im österreichischen Bundesland Tirol gelten seit Ende Juni regionale Fahrverbote an den Wochenenden. Bei Urlaubern sorgt das oft für Ärger. Doch auch in der kommenden Skisaison müssen sich Besucher darauf einstellen.
Die Tiroler Landesregierung will den Transitverkehr auf die Autobahnen lenken - wie hier auf die Europabrücke am Brenner. Foto: Sven Hoppe/dpa Tirol sperrt Landstraßen für Durchgangsverkehr Nach Blockabfertigungen an der Grenze greift Österreich erneut in den Reiseverkehr ein: An Wochenenden gilt ein Fahrverbot auf Landstraßen, die häufig zur Umfahrung der Autobahnen genutzt werden.
Für das kommende Wochenende prognostizieren der Auto Club Europa und der ADAC viele Staus. Foto: Peter Steffen/Archiv Warten vorprogrammiert: Rückreisende sorgen für lange Staus In einigen Bundesländern naht das Ende der Ferien. Damit sind Staus auf den Autobahnen vorprogrammiert. Vor allem im Westen Deutschlands wird mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen gerechnet.
Die Cappuccino-Route ist die schwierigste der drei Routen im Pitztaler Skitourenpark. Foto: Martin Klotz/Tourismusverband Pitztal Natur pur in Tirols erstem Skitouren-Park im Pitztal Skitouren versprechen Stille fernab vom Skizirkus und ein ursprüngliches Naturerlebnis. Sie locken immer mehr Wintersportler. Aber viele scheuen die Risiken. Deshalb hat man im Pitztal den ersten Skitourenpark Tirols eingerichtet.