Tolle Tage sorgen für großes Staurisiko

08.02.2018
Es geht rund auf Deutschlands Straßen. Nicht nur in den Karnevalshochburgen, sondern auch auf den Autobahnen. Denn mit dem Ferienbeginn in den südlichen Bundesländern werden sich viele Winterurlauber auf den Weg in die Skiregionen machen.
Für die kommenden Tage sagen ACE und ADAC viele Staus voraus. Foto: Armin Weigel/dpa
Für die kommenden Tage sagen ACE und ADAC viele Staus voraus. Foto: Armin Weigel/dpa

Stuttgart (dpa/tmn) - Am Wochenende (9. bis 11. Februar) wirft der Straßenkarneval ab Rosenmontag seine Schatten voraus, teilen die Verkehrsclubs Auto Club Europa (ACE) und ADAC mit.

Ab Rosenmontag (12. Februar) beginnen in Bayern, Sachsen, im Saarland und in Teilen Baden-Württembergs die Winterferien. Daher sorgen viele Urlauber vor allem in Süddeutschland in Richtung der Alpen für viel Verkehr und hohe Staugefahr auf den Autobahnen. Die deutschen Mittelgebirge sind für viele Reisende ebenfalls ein beliebtes Ziel.

Auch in nördliche Richtung geben die Clubs keine Entwarnung. Hier enden in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Winterferien. Dazu stoßen Urlauber aus dem benachbarten Ausland. Vom frühen Nachmittag bis in die Abendstunden gilt das Staurisiko am Freitag als sehr hoch. Mit Staus und stockendem Verkehr rechnen die Autofahrer am Samstag bis in den Nachmittag hinein vor allem in Richtung der Alpen. Auf den Rückreisestrecken ist ebenfalls viel los.

Rund um die Karnevalshochburgen im Rheinland, Rheinhessen, Bade-Württemberg und Bayern kalkulieren Autofahrer ebenfalls Störungen und teils großräumige Umfahrungen wegen der Umzüge ein.

Nach Angaben der Clubs kann es am Wochenende rund um die Großräume Berlin, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Stuttgart und München und besonders auf folgenden Strecken in jeweils beiden Richtungen zu Behinderungen oder Staus kommen:

A 1 Hamburg - Bremen - Münster - Dortmund
A 2 Berlin - Hannover - Dortmund
A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt/Main - Köln
A 4 Dresden - Erfurt - Kirchheimer Dreieck
A 5 Frankfurt/Main - Karlsruhe - Basel
A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
A 7 Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
A 9 Berlin - Nürnberg - München
A 10 Berliner Ring
A 72 Chemnitz - Hof
A 81 Stuttgart - Singen
A 93 Inntaldreieck - Kufstein
A 95 / B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
A 96 München - Lindau
A 99 Umfahrung München

Die Strecken zu und von den Skiregionen in Österreich und in der Schweiz füllen sich ebenfalls. In einigen Bundesländern Österreichs beginnen beziehungsweise enden die Winterferien. Störungen betreffen die Transitrouten das ganze Wochenende über. Das kann sich vor allem am Vormittag und späten Nachmittag bemerkbar machen, teilen die Clubs mit.

Laut ADAC sind in Österreich vor allem folgende Strecken betroffen: die Autobahnen A 1 (West),A 10 (Tauern),A 12 (Inntal),A 13 (Brenner),die Fernpass-Route (B 179) sowie die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen. Bei der Rückreise von Österreich nach Deutschland sollten sich die Autofahrer laut ACE auf Verkehrskontrollen einstellen.

Für die Schweiz nennt der ADAC als potenzielle Staustrecken vor allem die A 2 (Gotthard-Route),die A 1 (St. Gallen - Zürich - Bern) und die Zufahrtsstraßen in die Skigebiete Graubündens, des Berner Oberlands, des Wallis und der Zentralschweiz.

ACE-Stauprognose

ADAC-Stauprognose

Übersicht über die Befahrbarkeit von Alpenpässen


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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