«They are Billions» schickt Spieler in den Zombiewahnsinn

09.08.2019
In «They are Billions» ist der Name Programm. Ganze Zombiehorden rennen hier in Echtzeit über den Bildschirm. Für Spieler geht es ums nackte Überleben.
In «They are Billions» verteidigen Spieler ihre Kolonien gegen Zombiehorden. Screenshot: Numantian Games/dpa-tmn Foto: Numantian Games
In «They are Billions» verteidigen Spieler ihre Kolonien gegen Zombiehorden. Screenshot: Numantian Games/dpa-tmn Foto: Numantian Games

Berlin (dpa/tmn) - Hat hier jemand Angst vor Zombies? Dann ist «They are Billions» vielleicht das falsche Spiel. Hier trifft man nämlich auf die sprichwörtliche Zombiewelle.

Der Strategietitel vom unabhängigen Entwicklerstudio Numantian Games hat es auf dem PC schon zu einigem Erfolg gebracht. Nun kommen die Zombies auch auf Playstation 4 und Xbox One.

In einem dystopischen Setting geht es darum, Kolonien zu bauen und mit Bollwerken zu schützen. Klar, dass einem hier ständig etwas dazwischenkommt. Denn vor den Mauern hausen die von einem mysteriösen Virus infizierten Zombiehorden.

«They are Billions» ist ein sehr herausforderndes Spiel – Tausende von Angreifern (in Echtzeit auf dem Bildschirm dargestellt) fordern eben ihren Tribut. Unter der Führung von Imperator Quintus Crane werden verschiedene Technologien genutzt, um eine mächtiges und widerstandsfähige Abwehr gegen die Zombies zu errichten.

Im Hauptmodus wollen 48 Missionen erfüllt werden. Neben einem Story-Modus sind auch Survival-Maps verfügbar. Und auch wenn Echtzeit-Strategiespiele nicht gerade prädestiniert für Konsolen sind: Den Entwicklern ist eine gute Steuerung gelungen. Wer die Controller-Eingaben auf Dauer zu hakelig findet, kann auch in der Konsolenvariante auf Maus und Tastatur zurückgreifen – auch diese Eingabegeräte werden unterstützt.

Ein guter Spiele-Kniff sind die Pausen: Sie lassen sich nutzen, um strategische Pläne zu schmieden, Gebäude zu errichten und Befehle an die Einheiten zu verteilen. Auch dies ist eine Maßnahme, um mit dem hohen Schwierigkeitsgrad klarzukommen und nicht nach schon kurzer Zeit frustriert auszusteigen.

«They are Billions» ist ab 18 Jahren freigegeben und kostet je rund 25 Euro.

Website "They are billions"


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Die Hand am Controller: 74 Prozent der 14- bis 29-Jährigen spielen Videospiele. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es immer noch 63 Prozent. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn Gamescom: Ein Blick auf Videospieler in Deutschland In Köln trifft sich dieser Tage die Gamer-Szene. Sagt man. Doch ganz so leicht ist die Sache nicht. Die eine Szene gibt es längst nicht mehr, Videospiele sind aus der Nische gesprungen und ein echtes Massenphänomen. Ein näherer Blick offenbart viele Überraschungen.
Einmal das Lichtschwert schwingen wie Luke Skywalker: Lenovos «Jedi Challenges» macht es möglich. Die Laserklinge sieht allerdings nur, wer das Headset trägt. Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn Einmal ein Jedi-Ritter sein: «Jedi Challenges» im Test Möge die Macht mit uns sein! Mit Lenovos «Jedi Challenges» kann jeder wie in «Star Wars» als Jedi-Ritter das Lichtschwert schwingen. Alles, was man für das Augmented-Reality-Spiel braucht, ist ein modernes Smartphone und etwas Platz.
Großer Andrang bei Wettkämpfen und Showprogramm rund um E-Sports auf der Videospielemesse Gamescom. Für Moderatorin Melek Balgün (auf der Bühne) macht neben den Wettkämpfen auch das festivalartige Rahmenprogramm einen großen Reiz von E-Sports aus. Foto: Till Simon Nagel/dpa-tmn Entertainment und Jugendkultur - E-Sports im Aufwind Moderne Athleten klicken Maustasten und lassen die Daumen über Gamepads fliegen. E-Sport - wettbewerbsmäßiges Videospielen - wird immer populärer. Auf der Gamescom locken Turniere die Besucher vor die großen Bühnen. Aber was steckt hinter dem Phänomen?
Bis Ende 2018 will Asus das ROG Phone auf den Markt bringen - zu einem noch unbekannten Preis. Foto: Asus/dpa-tmn Was Gaming-Smartphones zu bieten haben Gerade etabliert sich ein neues Smartphone-Genre: Die Geräte bieten vor allem viel Leistung - und richten sich an eine ganz spezielle Zielgruppe: Gamer.