«The Occupation» stellt Reporter vor Rätsel

05.03.2019
Ein Anschlag kostet viele Menschenleben, ein Reporter ermittelt. Doch wer sagt die Wahrheit? Und gibt es überhaupt die eine Wahrheit? «The Occupation» von White Paper Games macht invenstigativen Journalismus erlebbar.
«The Occupation» spielt im England des Jahres 1987. Screenshot: White Paper Games/dpa-tmn Foto: White Paper Games
«The Occupation» spielt im England des Jahres 1987. Screenshot: White Paper Games/dpa-tmn Foto: White Paper Games

Berlin (dpa/tmn) - Manchmal wird man vom bloßen Beobachter großer Ereignisse zu einer zentralen Figur. So auch in «The Occupation». Hier erlebt man die Story aus der Sicht eines Reporters.

Videospielentwickler White Paper Games widmet sich in «The Occupation» einem politischen Plot. Es ist das Jahr 1987 in England - und es sind unruhige Zeiten. Gerade wurde das Land empfindlich von einem Terroranschlag getroffen. Viele Interessengruppen stricken an Komplotten und Intrigen. Die Regierung will der Situation Herr werden, indem sie die Rechte der Bürger massiv einschränken möchte.

Als Investigativ-Journalist versuchen Spieler, die Geschehnisse zu ordnen und die Wahrheit ans Tageslicht zu befördern. Die Entwickler haben aus der Geschichte ein spannendes und atmosphärisches Action-Adventure gestrickt. Die Recherchen gestalten sich schwierig, weil jeder Augenzeuge etwas anderes beobachtet hat.

Dem Protagonisten stehen verschiedene Ermittlungswerkzeuge zur Verfügung, um das Rätsel zu lösen. Selbstverständlich hat auch seine Berichterstattung Einfluss auf den Lauf der Geschichte. Gespielt wird aus der Ego-Perspektive. Die Optik passt. Verwendet wurde die Unreal-Engine.

Die größte Herausforderung besteht darin, dass das Spiel in Echtzeit stattfindet. Entscheidungen müssen also direkt getroffen werden, die Zeit lässt sich nicht aufhalten. Die gezogenen Schlüsse und Entscheidungen haben einen Einfluss auf den weiteren Spielverlauf. Auch das Spielende kann - je nach Spielerhandeln - unterschiedlich erlebt werden.

Der Titel erscheint für Playstation 4, Xbox One und PC und wird je rund 30 Euro kosten. Freigegeben wurde das Spiel durch die USK ohne Altersbeschränkung, die PEGI-Empfehlung liegt bei 12 Jahren.

The Occupation im Netz


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
«Mark McMorris Infinite Air» ist als Open-World-Game konzipiert. Zahlreiche Herausforderungen an unterschiedlichen Orten warten. Screenshot: Maximum Games Foto: Maximum Games Maler-Mario und stampfende Kampfkolosse Mario färbt die Welt bunt, ein Rachegeist meidet die Sonne und gigantische Kampfmaschinen stampfen durch fremde Welten. Wer frisches Futter für die Spielkonsolen sucht, hat in diesem Monat ziemlich breite Auswahl.
Die Hand am Controller: 74 Prozent der 14- bis 29-Jährigen spielen Videospiele. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es immer noch 63 Prozent. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn Gamescom: Ein Blick auf Videospieler in Deutschland In Köln trifft sich dieser Tage die Gamer-Szene. Sagt man. Doch ganz so leicht ist die Sache nicht. Die eine Szene gibt es längst nicht mehr, Videospiele sind aus der Nische gesprungen und ein echtes Massenphänomen. Ein näherer Blick offenbart viele Überraschungen.
In «Star Wars Battlefront II» können Spieler mit einem X-Wing in Weltraumschlachten ziehen. Foto: Electronic Arts/dpa Neue Konsolenspiele: Star Wars und pinke Tentakel In «Star Wars Battlefront II» agieren Spieler nicht mehr nur im Multiplayer-Modus. Kampflustige Katzenfreunde lassen in «Cat Quest» einen Kater das Schwert schwingen. Und in «Stick it to The Man!» geht es vor allem um: genau, Sticker. Die neuen Konsolenspiele.
Im Wandel der Zeit: Die große Zeit der Bewegungssteuerungen ist schon wieder vorbei. Foto: Monique Wüstenhagen Zocken mit allem Drum und Dran: Grundausstattung für Spieler Wie schnell muss meine Internetleitung sein? Und was kostet ein guter Spielemonitor? Computer- und Videospiele versprechen unkompliziertes Loslegen, rundherum gibt es aber viele offene Fragen.