Thailand verkürzt Quarantäne für Reisende

27.09.2021
Thailand reagiert auf sinkende Corona-Zahlen mit Lockerungen: In Bangkok und dem Badeort Pattaya gelten nachts demnächst weniger strenge Ausgangsbeschränkungen. Außerdem müssen Reisende kürzer in Quarantäne.
Im Badeort Pattaya werden die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen um eine Stunde verkürzt. Foto: Caroline Bock/dpa
Im Badeort Pattaya werden die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen um eine Stunde verkürzt. Foto: Caroline Bock/dpa

Bangkok (dpa) - Vollständig Geimpfte müssen bei der Einreise nach Thailand ab dem 1. Oktober nur noch sieben statt wie bisher 14 Tage in Hotel-Quarantäne. Für nicht-geimpfte Besucher gilt eine zehntägige Quarantänepflicht.

Die neuen Regeln sind Teil der Lockdown-Lockerungen, die die Regierung in Bangkok nun bekanntgegeben hat. Die Corona-Zahlen in dem südostasiatischen Urlaubsland sind zuletzt langsam aber stetig gesunken.

Deshalb werden nun auch in den 29 sogenannten dunkelroten Zonen, die besonders von der jüngsten Corona-Welle betroffen waren und zu denen die Hauptstadt Bangkok und der beliebte Ort Pattaya gehören, die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen um eine Stunde verkürzt. Sie gelten ab Freitag von 22.00 bis 4.00 Uhr statt wie bisher ab 21.00 Uhr. Damit können auch Geschäfte, Einkaufszentren und Restaurants wieder länger öffnen. Zudem dürfen Schönheitssalons, Spas, Kinos und Fitnessstudios aufmachen.

Am Montag (27. September) verzeichneten die Behörden rund 10.200 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden - so wenige, wie seit zwei Monaten nicht mehr. 101 Menschen starben in Verbindung mit Covid-19. Im August lag die Zahl der täglichen neuen Fälle zeitweise bei mehr als 20 000.

Im vergangenen Jahr galt Thailand noch als Vorzeigeland im Kampf gegen die Pandemie - seit April erlebte der Staat aber seine bisher schwerste Welle. Bislang sind nur etwa 23 Prozent der rund 70 Millionen Einwohner vollständig geimpft. Die größten Inseln Phuket und Ko Samui versuchen bereits seit Juli dank spezieller Projekte für geimpfte Urlauber einen Neustart des wichtigen Tourismussektors.

© dpa-infocom, dpa:210927-99-382202/2

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Verfasser: dpa-infocom GmbH

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