Testen von im Netz bestellter Elektronik ist erlaubt

01.04.2016
Was tun, wenn man mit dem neuen Smartphone nicht klarkommt? Es dem Hersteller zurückschicken? Das ist eine Option. Allerdings unterscheidet der Hersteller in der Regel zwischen einem Test und einer intensiveren Nutzung - letztere kann einen Wertverlust bedeuten.
Bei Smartphones haben Verbraucher die Qual der Wahl. Allerdings sollten sie online bestellte Elektronik nicht zu intensiv testen, wenn sie diese vielleicht wieder zurückschicken möchten. Foto: Mascha Brichta
Bei Smartphones haben Verbraucher die Qual der Wahl. Allerdings sollten sie online bestellte Elektronik nicht zu intensiv testen, wenn sie diese vielleicht wieder zurückschicken möchten. Foto: Mascha Brichta

Berlin (dpa/tmn) - Wer Smartphones und andere Unterhaltungselektronik im Netz bestellt, kann sie nach Erhalt testen - und bei Nichtgefallen zurückgeben. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin.

Das Antesten hat aber Grenzen. Beim Smartphone kann man etwa telefonieren, ein paar SMS verschicken oder die Menüstruktur erforschen. Wer dann mit dem Gerät nicht klarkommt, kann es wieder ordentlich einpacken und unter Hinweis auf das Widerrufsrecht an den Händler zurücksenden.

Nutzt man ein Gerät aber für mehr als nur einen kurzen Test - etwa indem man Software aufspielt, Schutzfolien aufklebt oder andere Veränderungen vornimmt - wird die Rückgabe etwas schwieriger. Zwar verliert man nicht sein Widerrufsrecht. Der Verkäufer kann sich aber einen eventuellen Wertverlust des Geräts erstatten lassen.

Mitteilung der Verbraucherzentrale NRW


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Die Transparenzverordnung verpflichtet Internetanbieter auch dazu, ihre Kunden eindeutig über die normal erreichbaren Internetzugangsgeschwindigkeiten zu informieren. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn «test»: Mobilfunk- und Festnetzanbieter informieren zu wenig Wie schnell ist ein Internetanschluss wirklich? Wie lang ist die Vertragslaufzeit? Solche Informationen müssen Telekommunikationsanbieter seit Juni 2017 transparent darlegen. Ein Test zeigt: Das klappt noch nicht so richtig.
Wenn man einfach nur den Stecker in die Wand stecken müsste, wäre der Telefonanbieterwechsel leicht. Aber damit auch in der Realität alles gut geht, muss man besonders beim Auftragsformular akribisch vorgehen. Foto: Franziska Gabbert So klappt der Wechsel: Es geht zum neuen Telefonanbieter Auch wenn anderswo das Telefonieren günstiger und das Internet schneller ist: Viele Verbraucher scheuen einen Anbieterwechsel aus Angst, dass die Leitung künftig tot oder die bisherige Rufnummer weg ist. Dabei ist - zumindest in der Theorie - alles eindeutig geregelt.
Wer seinen Mobilfunkanbieter wechselt, will meist seine bisherige Rufnummer behalten. In der Regel ist eine Mitnahme problemlos möglich. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Alte Telefonnummer behalten: So klappt die Rufnummermitnahme Festnetz- und Mobilfunkanbieter rühren eifrig die Werbetrommel für bessere Konditionen. Das klingt oft verlockend. Viele Kunden scheuen sich, ihren Anbieter zu wechseln. Meist wollen sie ihre bisherige Rufnummer nicht verlieren. Doch die Sorge ist eigentlich unbegründet.
Telefonieren wollen alle. Aber welchen der unzähligen Tarife soll man auswählen? Foto: Christin Klose/dpa-tmn Mobilfunktrends: Kurze Laufzeit, mehr Daten und neue Tarife Immer mehr Daten für immer weniger Geld, kürzere Vertragslaufzeiten, kaum noch subventionierte Telefone. Auf dem Mobilfunkmarkt ist einiges in Bewegung. Was sind die Trends, und worauf muss man achten?