Telekom mit Einsteiger-Sets für Internet der Dinge

25.04.2016
Die Deutsche Telekom hat ein neues Angebot für alle, die das Internet der Dinge nutzen möchten. Über Sensoren und passenden Mobilfunk-Anschluss soll es Einsteigern erleichtert werden, die Alltagstechnik zu vernetzten.
Die Telekom will Einsteiger-Sets anbieten, mit denen das Internet der Dinge besser genutzt werden kann. Foto: Oliver Berg
Die Telekom will Einsteiger-Sets anbieten, mit denen das Internet der Dinge besser genutzt werden kann. Foto: Oliver Berg

Bonn (dpa) - Die Deutsche Telekom will mehr Kunden für das Internet der Dinge über Starter-Sets mit Komplett-Service gewinnen. Die Pakete enthalten Sensoren sowie eine kleine Box mit Mobilfunk-Anschluss, die die Daten sammelt und an die Cloud weiterleitet.

Teil des Angebots ist auch der Zugang zu Diensten für Daten-Aufbereitung, wie die Telekom zur Hannover Messe ankündigte. Die Sensoren können neben Orts- und Bewegungsinformationen auch Temperatur und Feuchtigkeit messen sowie Aktionen wie das öffnen und schließen von Türen oder Fenstern erkennen. Damit sollen sie zum Beispiel zur Transportüberwachung sowie der Sicherung von Imbisswagen oder Baumaschinen verwendet werden.

An eine Gateway-Box können auf einer Entfernung von maximal 30 Meter bis zu 200 Sensor-Bausteine angeschlossen werden. Vorgesehen sind wie bei Mobilfunk-Verträgen S-, M- oder L-Tarife mit unterschiedlichen Mengen an Sensoren und Datenvolumen.

Die Vernetzung von Alltagstechnik und Maschinen im Internet der Dinge gewinnt an Fahrt und ist auch ein zentrales Thema der diesjährigen Hannover Messe. Telekommunikations-Anbieter weltweit wollen den Trend nutzen, um neues Geschäft zu erschließen und auch selbst Geld mit Diensten in ihren Netzen zu verdienen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
5G heißt der zukünftige Funk-Standard. Er soll für Hochleistung bei der Datenübertragung sorgen. Foto: Andrej Sokolow Turbonetz 5G treibt Mobilfunkbranche an Es soll ein universelles Netz für alles werden und das Internet der Dinge antreiben. 5G ist das Zauberwort auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Doch bis die ersten Netze 2020 verfügbar sind, stehen noch viel Arbeit und hohe Investitionen ins Haus.
Schwachstelle beim Breitbandausbau ist oft die letzte Strecke bis in den Keller hinein oder gar bis in die Wohnungen. Foto: Carsten Rehder Anbieter ringen um richtigen Weg beim Breitbandausbau Wie schnell ist das Internet? Diese Frage dürfte in Deutschland je nach Standort unterschiedlich beantwortet werden. Die Anbieter machen nach eigenem Bekunden zwar Tempo beim Breitbandausbau. Dabei haben sie aber eine ganz unterschiedliche Auffassung, was schnell bedeutet.
Unterwegs Musik und Filme ohne Datenlimit streamen? Mit Zero Rating geht das, diese Vertragsoptionen sind aber nicht unumstritten. Foto: Christin Klose Endloses Streaming: Was hinter Zero Rating steckt Unterwegs endlos chatten oder Musik und Serien streamen - ohne dabei Datenvolumen zu verbrauchen. Wie das geht? Mit dem sogenannten Zero Rating. Das klingt verlockend, ruft aber Verbraucherschützer und Netzaktivisten auf den Plan. Sie sehen die Netzneutralität gefährdet.
Die Telekom will mit dem «Schmalband»-Netz ein stromsparendes Funk-Format einführen. Foto: Holger Hollemann Internet der Dinge: Deutsche Telekom setzt auf «Schmalband» Ein vernetztes Parksystem - das ist eines der Ziele, das die Deutsche Telekom mit dem Ausbau eines «Schmalband»-Netzes verfolgt. Außerdem sollen die Sendeanlagen der Industrie zum Messen und Sammeln von Daten dienen.