Telegram-Messenger mit Quatschkopf-Bremse

14.08.2019
Telegram hat neue Funktionen für Gruppenchats entwickelt. Das Unternehmen will den Nutzern damit Werkzeuge an die Hand geben, die Gruppenchats weniger nervig gestalten.
Im sogenannten Slow Mode wird den Gruppenmitgliedern bei Telegram nach dem letzten Post eine Art Zwangspause bis zur nächsten möglichen Nachricht auferlegt. Foto: Armin Weigel
Im sogenannten Slow Mode wird den Gruppenmitgliedern bei Telegram nach dem letzten Post eine Art Zwangspause bis zur nächsten möglichen Nachricht auferlegt. Foto: Armin Weigel

Berlin (dpa/tmn) - Nachrichten ohne Ende und das in hoher Frequenz: Mit der Disziplin in Gruppenchats ist es oft nicht weit her. Deshalb gibt der Telegram-Messenger Administratoren nun ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie das Abrutschen einer Gruppe ins Chaos verhindern können sollen, wie die Entwickler mitteilen.

Im sogenannten Slow Mode wird den Gruppenmitgliedern nach dem letzten Post eine Art Zwangspause bis zur nächsten möglichen Nachricht auferlegt. Diese kann zwischen einer halben Minute und einer ganzen Stunde betragen.

Zudem gibt es eine neue Möglichkeit, Einzelnachrichten weniger aufdringlich zu verschicken, nämlich ohne Benachrichtigungston beim Empfänger. Dazu muss man den Senden-Button nicht nur antippen, sondern so lange gedrückt halten, bis der Hinweis aufs Senden ohne Ton erscheint - und erst dann loslassen.

Ankündigung


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Facebooks Messenger ist ein praktisches Chat-Programm mit vielen Funktionen. Aber es gibt auch zahlreiche Alternativen mit Fokus auf den Datenschutz. Foto: Andrea Warnecke Diese Messenger-Alternativen gibt es Messenger sind beliebt, um per Smartphone oder am Rechner schnell, kostenlos und bequem Nachrichten mit Freunden und Familie auszutauschen. In den Chats geben Nutzer jede Menge persönliche Informationen preis. Doch wer garantiert, dass sie privat bleiben?
Es muss nicht immer Whatsapp sein. Allerdings hat der Messenger in Deutschland wohl mit Abstand die meisten Nutzer. Foto: Henning Kaiser Funktionalität und Nutzerzahl: Was bei Messenger-Apps zählt Texte, Bilder, Videos, Telefonate: Messenger-Apps sind Kommunikations-Alleskönner. Ein Blick auf die Unterschiede lohnt sich. Und eventuell auch, seine Kontakte zu überzeugen. Es muss nämlich nicht immer Whatsapp sein.
Löschen lassen sich die meisten vorinstallierten Apps vom Android-Smartphone nicht. Häufig können sie aber deaktiviert werden. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Speicherfresser: Bloatware auf dem Smartphone entschärfen Mancher Smartphone-Speicher ist beim Kauf schon ziemlich voll mit mehr und weniger sinnvollen Apps. Das nervt viele Nutzer - vor allem, wenn sich die unerwünschten Gäste nicht löschen lassen. Mit den richtigen Einstellungen kann man sie aber wenigstens verstecken.
Mit einem Dual-SIM-Telefon können zwei Anschlüsse betrieben oder verschiedene Telefonie- und Datenanbieter genutzt werden. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn Kraft der zwei Karten: Das bieten Dual-SIM-Telefone Zwei Telefonnummern für nur ein Smartphone - diese Möglichkeit bieten Dual-SIM-Handys. Doch für wen lohnt sich so ein Telefon, was sind die technischen Besonderheiten - und worauf muss man beim Kauf achten?