Survival-Game «Ashwalkers»: Moral und Konsequenzen im Ödland

13.05.2021
Die Welt ist kaputt, und jetzt bröckelt auch noch die Schutzkuppel. Also nichts wie raus ins postapokalyptische Ödland.
«Ashwalkers» überzeugt weniger durch bombastische Grafik als durch Spielmechanik und Stimmung. Foto: Dear Villagers/dpa-tmn
«Ashwalkers» überzeugt weniger durch bombastische Grafik als durch Spielmechanik und Stimmung. Foto: Dear Villagers/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Eine postapokalyptische Zeit, riesige Aschewolken verdunkeln die Erde und mittendrin vier Reisende mit unbekanntem Ziel.Und wie kam es überhaupt zu dieser Katastrophe? Willkommen bei «Ashwalkers», einem düsteren Survival-Game.

Spielerinnen und Spieler begleiten eine Gruppe von Überlebenden einer globalen Katastrophe. Sie suchen eine neue sichere Unterkunft, nachdem ihre Schutzkuppel zu bröckeln beginnt. Auf der Reise haben sie nicht nur mit ständig fallender Asche, Säureregen und eisiger Kälte zu kämpfen - es stehen auch moralische Fragen an und die Folgen einmal getroffener Entscheidungen.

Viele Entscheidungen, viele mögliche Lösungen

Ob und wie die Gruppe ihren Weg durch die kalte Asche bestreitet und das Ende ihrer Mission hängen von Spielerentscheidungen ab. Insgesamt gibt es 34 mögliche Enden, die alle auf unterschiedlichsten Wegen erreicht werden können.

Aber nicht nur die Entscheidungen bei Konflikten sind wichtig für den Spielverlauf. «Ashwalker» ist auch ein Survival-Game. Spielerinnen und Spieler müssen die Nahrungsvorräte, Erschöpfungslevel, mentale Gesundheit und die Gruppendynamik ihrer Reisegruppe im Blick behalten.

Im Laufe der Reise stößt die Gruppe immer wieder auf Ruinen und Spuren der früheren Menschheit. Neben wichtigen Gegenständen gibt es hier kurze Textsequenzen - so erfährt man, was eigentlich mit der zerstörten Welt von «Ashwalkers» passiert ist.

«Ashwalkers» läuft ausschließlich unter Windows und kostet rund 12 Euro. Eine Altersfreigabe gibt es noch nicht.

© dpa-infocom, dpa:210512-99-574477/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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