Streichel- und Fütterverbot für bettelnde Katzen am Esstisch

22.03.2019
Dem bettelnden Blick einer Katze können manche Halter nicht widerstehen. Das nutzen die Tiere oft aus. Doch es gibt effektive Abgewöhnungsmethoden.
Bloß nicht schwach werden! Gegen Bettelei des Stubentigers am Esstisch hilft nur konsequentes Ignorieren. Foto: Markus Scholz
Bloß nicht schwach werden! Gegen Bettelei des Stubentigers am Esstisch hilft nur konsequentes Ignorieren. Foto: Markus Scholz

Düsseldorf (dpa/tmn) - Ein sehnsüchtiger Blick, ein immer lauter werdendes Miauen oder ein beherzter Sprung auf den üppig gefüllten Esstisch: Bettelnde Katzen können für ihre Besitzer schnell anstrengend werden.

Doch die Betteltour kann man ihnen mit Durchhaltevermögen abgewöhnen, erklärt der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH). Das beste Mittel im Umgang mit einer bettelnden Katze sei konsequentes Ignorieren. Denn auch der hartnäckigste Vierbeiner gebe irgendwann auf. Wenn also die Katze wieder einmal am Esstisch anfängt, mitleidig zu schauen und zu miauen, heiße es stark bleiben. Für alle Personen am Tisch gilt: Streichel- und Fütterverbot!

Bei einigen hartnäckigen Katzen hilft aber auch Ignorieren nicht. Sie kratzen die Essenden am Bein oder springen teilweise sogar auf den Tisch. Bei einem solchen Verhalten sollten Katzenfreunde sofort eingreifen, laut «Nein» sagen und die Katze aus dem Zimmer bringen. Für den Lerneffekt entscheidend: Konsequenz.

Damit eine Katze sich gar nicht erst das Betteln angewöhnt, sollte man darauf achten, dass sie ausreichend gefüttert wird. Katzen brauchen mindestens zweimal am Tag Futter zu regelmäßigen Zeiten. Der Futterplatz ist am besten räumlich getrennt vom Essbereich. Zudem sollten die Tiere fressen, bevor es für die Menschen zu Tisch geht. Eine Katze, die satt ist und feste Routinen kennt, bettelt nicht.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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