Stadt der Affen: In Lopburi wird Touristenmagnet zur Plage

24.06.2020
In Lopburi haben die Affen das Sagen. Zumindest macht das den Anschein, wenn Touristen von frechen Makaken beklaut werden. Zwar lieben Touristen die freilebenden Tiere, doch längst ist die Population zu groß und die Probleme werden mehr.
Längst sind die Affen in Lopburi den Einheimischen überdrüssig. Foto: Narong Sangnak/EPA/dpa
Längst sind die Affen in Lopburi den Einheimischen überdrüssig. Foto: Narong Sangnak/EPA/dpa

Bangkok (dpa) - Thailand will mindestens 500 wilde Affen sterilisieren lassen. Die Tiere, von denen es Tausende in der Region Lopburi gibt, sind zwar ein beliebte Touristenattraktion. Doch viele Einheimische sind der Affen inzwischen überdrüssig, weil sie Essen klauten.

Viele würden sie lieber in einen Wald umsiedeln lassen, aber das ginge nicht, da die an die Stadt gewöhnten Tiere dort nicht überleben würden, so die zuständige Wildtierbehörde.

Die Affen in der Stadt vermehrten sich besonders schnell, mit der Sterilisation wollen die Behörden ihr Bevölkerungswachstum verlangsamen. Schon früher hatten sie einige der Affen sterilisiert. Das Einfangen der Tiere sei allerdings schwer.

© dpa-infocom, dpa:200624-99-550540/3


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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