Sonos legt beim 3D-Klang nach

14.09.2021
Den besten Platz im Wohnzimmer haben der Fernseher und die Soundbar. Allein der zentralen Position wegen nutzen viele den Zusatz-Lautsprecher auch zum Musikhören. Darauf setzt auch Sonos.
Neues Front-Design und Dolby Atmos für Filme wie Musik: Die neue Beam-Soundbar (499 Euro) bietet Sonos in Weiß und Schwarz an. Foto: Sonos/dpa-tmn
Neues Front-Design und Dolby Atmos für Filme wie Musik: Die neue Beam-Soundbar (499 Euro) bietet Sonos in Weiß und Schwarz an. Foto: Sonos/dpa-tmn

Berlin/Santa Barbara (dpa/tmn) - Sonos setzt stärker auf raumfüllendes 3D-Audio. So hat der Netzwerklautsprecher-Spezialist ein neues Modell seiner günstigeren Soundbar Beam vorgestellt, das bei Filmen auch 3D-Ton-Effekte im Format Dolby Atmos wiedergeben kann. Dafür ist es im Vergleich zum Vorgänger mit einem stärkeren Prozessor ausgestattet worden. Auch das Front-Design des Beam hat das Unternehmen überarbeitet.

Bis Jahresende will Sonos auf der neuen Beam-Soundbar auch die Wiedergabe von Musik im Raumklang-Format Dolby Atmos Music unterstützen. Gleiches gilt für das größere Schwester-Modell Arc. Sonos macht keine Angaben dazu, ob damit auch automatisch in vollem Umgang das 3D-Audio-Angebot von Apple Music unterstützt wird, das technisch auf Dolby Atmos basiert.

Bisher beherrschte im Sonos-Portfolio nur die Arc-Soundbar (999 Euro) Raumklang mit Dolby Atmos. Das 499 Euro teure neue Beam-Modell hat zwar mehr Lautsprecher als sein Vorgänger, aber im Gegensatz zur Arc keine nach oben gerichteten Extra-Lautsprecher, die Sound-Ereignisse über die Zimmerdecke reflektieren. Die Atmos-Effekte werden stattdessen vor allem mit Hilfe von Software erzeugt. Die bisherige Beam-Soundbar wurde für 449 Euro verkauft.

© dpa-infocom, dpa:210914-99-213186/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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